Felipe Massa hatte wie Kimi Räikkönen keine frischen Reifen mehr

Formel 1 2009

— 11.07.2009

Ferrari musste Reifen-Mangel teuer bezahlen

Weil man im dritten Qualifying-Durchgang keine frischen weichen Reifen mehr hatte, waren Felipe Massa und Kimi Räikkönen chancenlos

Beide Ferrari-Fahrer schafften am Samstag in der Qualifikation zum Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring den Sprung in die Top 10. Felipe Massa hatte auf Position acht liegend 2,344 Sekunden Rückstand auf die Konkurrenz, bei Teamkollege Kimi Räikkönen waren es einen Rang dahinter liegend 2,480 Sekunden.

"Dieses Qualifying war ein wenig eine Lotterie", so Massa. "Zunächst war es trocken, dann regnete es, dann war es wieder trocken. Es hätte besser laufen können, aber es hätte auch viel schlimmer kommen können. Angesichts eines achten Platzes springe ich nicht vor Glück, aber das ist nicht so schlecht. Wir haben eine gute Strategie, die es zum Ziel hat, uns in die Punkte zu bringen, auch wenn ein Platz auf dem Podium schwierig zu erreichen scheint."

"Dies war eine ziemlich komplizierte Einheit, denn die Bedingungen auf der Strecke veränderten sich die ganze Zeit", so Räikkönen. "Es ist aus diesem Grund schwierig zu sagen, ob dieses Ergebnis die wahre Hackordnung widerspiegelt. Wir sind klarerweise dadurch bestraft worden, dass wir im dritten Qualifying-Durchgang keinen einzigen neuen Reifensatz hatten. Ich glaube, dass wir unter normalen Bedingungen eine bessere Start-Position hätten erreichen können. Gleichzeitig sind wir für das Rennen in nicht allzu schlechter Form. Wir haben eine gute Strategie und werden versuchen, das Maximum daraus zu machen."

"Heute Morgen waren wir mit unserer Leistung des Autos im Trockenen ziemlich zufrieden", so Chefingenieur Chris Dyer. "Im Qualifying bekamen wir es mit sich ständig verändernden Bedingungen zu tun. Es war aus diesem Grund ein gutes Ergebnis, beide Autos in den dritten Qualifying-Durchgang zu bekommen. An diesem Punkt hatten wir jedoch keine neuen weichen Reifen mehr zur Verfügung stehen, und dies kam uns teuer zu stehen."

"Wir entschieden uns aus diesem Grund dazu, mit einer ordentliche Menge Benzin an Bord los zu fahren, um zu versuchen, im morgigen Rennen Boden gutzumachen. Ich denke, wir werden nichtsdestotrotz konkurrenzfähig sein, wie auch immer das Wetter sein wird. Wir hoffen auch, dass wir beim Start das Maximum aus KERS machen können, denn die Gerade ist sehr lang."

"Alles in allem ist dies ein ordentliches Ergebnis", so Teamchef Stefano Domenicali. "Beide Autos in den dritten Qualifying-Durchgang zu bekommen, war unser primäres Ziel. Das war alles andere als einfach, denn abgesehen von den beiden Teams, die um den Titel kämpfen, liegen alle anderen ziemlich auf Augenhöhe. Manche Teams scheinen einen beträchtlichen und überraschenden Schritt nach vorn gemacht zu haben."

"Das morgige Rennen könnte durch die Unsicherheit des Wetters sogar noch mehr bestimmt werden. Realistisch würden wir gern mit beiden Fahrern in den Punkten ins Ziel kommen. Wir müssen zudem jede Chance ausnutzen, die sich uns bieten könnte."

Fotoquelle: xpb.cc

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