Timo Glock kämpfte sich aus der Box bis auf den neunten Rang nach vorn

Formel 1 2009

— 12.07.2009

Toyota: Punkte beim "Heimspiel" knapp verpasst

Timo Glock kam als undankbarer Neunter ins Ziel, Jarno Trulli beendete das Rennen auf dem Nürburgring auf Position 17

Das Toyota-Team reist vom Nürburgring, unweit der Formel-1-Fabrik vor den Toren von Köln, ohne WM-Punkte ab. Der japanische Rennstall erlebte einen weiteren frustrierenden Nachmittag, an dem Timo Glock auf Platz neun liegend einen WM-Zähler knapp verpasste, nachdem er das Rennen aus der Boxengasse angegangen war.

Jarno Trulli wurde Opfer des Durcheinanders am Start und musste in der zweiten Runde einen neuen Frontflügel abholen. Er kehrte auf Platz 19 auf die Strecke zurück, kam jedoch schlussendlich nicht über Position 17 hinaus.

"Ich bin mit meiner Leistung heute generell ganz zufrieden", so Glock. "Schließlich startete ich aus der Boxengasse und kam auf einer Strecke als Neunter ins Ziel, auf der das Überholen sehr schwierig ist. Nach dem, was gestern im Qualifying passiert ist, hatten wir eine gute Strategie, aber unglücklicherweise steckte ich im ersten Abschnitt des Rennens im Verkehr fest, was mich Zeit gekostet hat."

"Ich hatte den ganzen Tag über lediglich vier Runden, in denen ich eine freie Strecke hatte, da war ich auch schnell. Ohne den Verkehr hätte ich eine bessere Chancen gehabt, Punkte zu holen. Im letzten Abschnitt des Rennens war ich schneller als Kovalainen, aber ich kam einfach nicht vorbei. Ich habe wirklich hart Druck gemacht und versuchte zweimal zu überholen, aber ich schaffte es nicht. Wir müssen uns jedoch weiter vorn qualifizieren, um in der Lage zu sein, im Rennen an der Spitze zu kämpfen. Daran werden wir beim nächsten Rennen arbeiten."

"Das Rennen war für mich in der ersten Kurve gelaufen", bedauert Trulli. "Es gab dort einige Autos, die um Positionen kämpfen, aber plötzlich sah ich, wie mich ein anderes Auto überholte und über meinen Frontflügel fuhr, da es keinen Platz gab. Ich konnte nicht sehen, dass Teile meines Frontflügels weg waren, aber ich konnte spüren, dass etwas nicht in Ordnung war. Aus diesem Grund kam ich an die Box und das Team wechselte ihn aus."

"Danach fühlte sich das Auto gut an, aber unglücklicherweise steckte ich immer im Verkehr fest, als ich erst einmal auf das Feld aufgeholt hatte. Dagegen konnte ich nichts unternehmen. Als ich später im Rennen vor mir eine freie Strecke hatte, konnte ich ein paar schnelle Runden fahren. Ich war der Zweitschnellste, aber da war es schon zu spät."

"Unglücklicherweise konnten wir heute aus dem Rennen nicht das Maximum machen", so Teamchef Tadashi Yamashina. "Dabei hatten wir das Potenzial im Auto, um ein viel besseres Ergebnis zu erzielen. Das Rennen wurde für uns im Qualifying entschieden. Aus den Positionen, aus denen wir starteten, war es extrem schwierig, in die Punkte zu kommen, selbst wenn das Auto an sich eine ziemlich gute Leistung zeigte, so wie man dies an Jarnos Zweitschnellster Rennrunde sehen konnte."

"Nun müssen wir in Richtung des Großen Preises von Ungarn arbeiten, wo wir kämpfen werden, um ein beträchtlich besseres Ergebnis zu erzielen. Der Hungaroring ist eine Strecke, die zu unserem Auto passen könnte, und wir haben dort in der Vergangenheit eine gute Statistik vorzuweisen. Wir werden aus diesem Grund unter Bestes geben, um dort unter den führenden Teams zu sein."

Fotoquelle: xpb.cc

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