Adrian Sutil hatte erneut Pech, als er auf einer guten Position lag

Formel 1 2009

— 12.07.2009

Dramatisches Rennen für Force India

Um ein Haar wäre Adrian Sutil auf dem Nürburgring der Sprung in die Punkte gelungen, doch ein unglücklicher Unfall beraubte ihn dieser Chance

Adrian Sutil bleibt einer der tragischen Helden der Formel 1. Der Deutsche fuhr auf dem Nürburgring ein sensationelles Rennen, lag dank seiner tollen Vorstellung im Qualifying und einem langen ersten Rennabschnitt teilweise sogar auf den zweiten Rang. Doch eine Kollision mit Kimi Räikkönen nach dem Boxenstopp kostete ihn nicht nur den Frontflügel sondern auch jegliche Chance auf WM-Punkte. Am Ende wurde er auf Platz 15 abgewunken, Teamkollege Giancarlo Fisichella auf dem elften Rang.

"Nach dem Qualifying, das ich gestern hatte, dachte ich, dass es ein schwieriges Rennen geben würde", so Fisichella. "Aber ich habe es wirklich genossen, und bin einmal mehr den Punkte nahe gekommen."

"Ich hatte einen guten Start und überholte in den ersten Runden eine Menge Autos. Ich konnte aufholen und Leute ziemlich einfach überholen, auch wenn ich begann, am Ende des ersten Rennabschnitts auf den weichen Reifen eine Menge Graining zu bekommen."

"Auch der zweite Abschnitt war erneut ziemlich gut, und gegen Ende des Rennens holte ich auf die Gruppe vor mir wirklich auf. Vielleicht hätte ich bei noch ein paar zusätzlichen Runden einen Weg gefunden, um mehr zu versuchen und Kovalainen um den achten Rang herauszufordern."

"Ich denke, dass wir über dieses Wochenende ziemlich glücklich sein können, selbst wenn wir erneut keinerlei Punkte geholt haben. Wir haben einen Schritt nach vorn gemacht, und mit ein paar mehr Entwicklungen, die noch kommen, denke ich, dass wir wirklich ein paar weitere großartige Rennen haben können."

"Wir sollten über dieses Ergebnis nicht enttäuscht sein, denn wir hatten ein gutes Wochenende, und das nächste wird sehr bald folgen", so Sutil. "All unsere Entwicklung zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden, und dass wir viel konkurrenzfähiger sind."

"Für mich war es ein gutes Rennen. Der Start war ein wenig schwierig, aber ich verlor lediglich eine Position. Im ersten Abschnitt des Rennens war ich wirklich gut unterwegs und es sah viel versprechend aus, denn ich war bis zu meinem ersten Stopp bis auf den zweiten Rang nach vorn gekommen."

"Als ich aus der Boxengasse kam sah ich, wie Kimi auf der Außenseite der Kurve kam. Ich versuchte einfach, meine Linie zu halten, aber er fuhr nach außen und ich berührte ihn, verlor dabei einen Teil meines Frontflügels. Das war wirklich jener Moment, als ich dachte, dass das Rennen um Punkte gelaufen ist, und ich an die Box kommen muss."

"Ich machte jedoch weiterhin Druck, denn man weiß nie, was passiert. Alles in allem denke ich, dass wir eine Menge gelernt haben. Es ist das erste Mal, dass wir aus den Top 10 gestarteten, und von dort aus ist es ein anderes Rennen! Es war gut, dass alle im Team Druck gemacht haben, um mehr Entwicklungen zu haben, so dass wir schlussendlich ein paar Punkte holen können."

"Größtenteils war das gesamte Wochenende gut, und einmal mehr bin ich sehr stolz auf das Team um unsere Fahrer", so Teamchef Vijay Mallya. "Von den Freien Trainings an haben wir gezeigt, dass wir einen großen Schritt nach vorn gemacht haben und unsere Leistung war sehr konkurrenzfähig."

"Es ist einfach schade, dass wir nach einem solch großartigen Wochenende keinerlei Punkte geholt haben, um dies zu zeigen. Aber das ist beides Motorsport, solche Zwischenfälle passieren. Beim nächsten Rennen in lediglich ein paar Wochen werden wir uns darauf fokussieren und versuchen, den Job in Ungarn zu erledigen."

Fotoquelle: xpb.cc

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