Kimi Räikkönens Vorwärtsdrang wurde in Deutschland wieder einmal gestoppt

Formel 1 2009

— 15.07.2009

Räikkönen: Wieder kein Glück in Deutschland

Deutschland blieb auch 2009 kein gutes Pflaster für Kimi Räikkönen: Teile zerstörten seinen Kühler - neuer Anlauf beim "Heimrennen" in Ungarn

Kimi Räikkönen hatte in seiner Formel-1-Karriere auf deutschen Rennstrecken noch nie besonders viel Glück. Seit der Saison 2001 fuhr der Finne nur zweimal (Nürburgring 2002 und Hockenheim 2006) als Dritter auf das Podium, Ausfälle aller Art waren deutlich in der Mehrzahl. Das Nürburgring-Wochenende reihte sich nahtlos in diese Pechsträhne ein.

"Am Sonntag hatten wir die Chance auf ein gutes Resultat, aber ich fuhr wieder einmal mit leeren Händen nach Hause - offensichtlich habe ich hier einfach kein Glück", lautete das knappe Räikkönen-Fazit. Dabei ging seine Ferrari-Crew das Q3 eher defensiv und vorsichtig an: "Da wir auf trockener Strecke keine Chance auf einen vorderen Startplatz hatten, nahmen wir viel Sprit an Bord."

So stand der Finne in der Startaufstellung als Neunter direkt hinter seinem Ferrari-Teamkollegen Felipe Massa und blieb zunächst auch dort. Doch dann schlug das klassische Deutschland-Pech zu. "Zu einem bestimmten Zeitpunkt - und wir wissen immer noch nicht genau wann - haben sich Teile im Kühler verfangen und diesen durchlöchert. In Runde 14 hat man mich gebeten, die Drehzahlen herunter zu fahren und nach meinem Boxenstopp habe ich bis zu meinem Ausfall an Leistung verloren."

Sutil-Kollision ein Rennunfall

Die Kollision mit Adrian Sutil spielte da nur eine Nebenrolle, für Räikkönen ein normaler Rennunfall: "Er kam aus der Box, während ich auf meiner Linie fuhr. Er wollte seine Position innen verteidigen, dabei kollidierten die Autos und er verlor einen Teil seines Frontflügels. Dabei wurde die Seite meines Autos leicht beschädigt." Dieser Schilderung folgten nach dem Rennen auch die Stewards, zu denen Räikkönen und Sutil zitiert wurden.

Keine Spätfolgen also, und was bleibt, ist der Ausblick auf Ungarn. "Das ist für uns Finnen traditionell eine Art Heimrennen, denn dort befinden sich immer viele meiner Landsleute auf den Tribünen." Auf dem Hungaroring wird auch Räikkönen den Heckflügel fahren, "der bei Felipe gut funktioniert hat." Weitere Modifikationen am F60 wollte er nicht ausschließen.

So bleibt das Prinzip Hoffnung: "Mit seinen vielen langsamen Kurven sollten wir auf dem Hungaroring gut aussehen. Zudem sollten die Temperaturen höher sein als noch in Deutschland." Dementsprechend gibt es in Sachen Resultat nur ein Ziel: "Es wäre großartig, wenn wir wieder einmal auf das Podium fahren könnten."

Fotoquelle: xpb.cc

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