Jenson Button kämpfte mit seinem Auto und wurde am Ende nur Siebter

Formel 1 2009

— 26.07.2009

Nach Ungarn-Schlappe steht Brawn vor einem Rätsel

Nur Button konnte als Siebter auf dem Hungaroring Schadensbegrenzung betreiben - er, Barrichello und Teamchef Brawn rätseln über die Ursachen

Das erfolgsverwöhnte Brawn-Team erlebte im Kampf um die WM-Titel auf dem Hungaroring am Sonntag kein erfolgreiches Rennen. Jenson Button belegte Rang sieben, Teamkollege Rubens Barrichello kam auf Position zehn nicht einmal in die WM-Punkte. Beide Piloten hatten erneut mit ihren Reifen zu kämpfen, obwohl es diesmal eigentlich warm genug hätte sein sollen.

"Wir waren positiv gestimmt, dass wir heute ein gutes Ergebnis erzielen können, aber unglücklicherweise stellte es sich als Schadensbegrenzung im Hinblick auf unseren Titelkampf heraus", so Button. "Ich war nach dem Qualifying schwer aufgetankt, und unser Plan war es gewesen, einen guten Start hinzubekommen, mit den Autos an der Spitze mitzuhalten. Ich wäre dann bis zu meinem ersten Stopp länger unterwegs gewesen."

"Während den ersten paar Runden zeigten meine Hinterreifen massives Graining, was uns um jede Chance beraubte, mit der Geschwindigkeit der Vorderen mitzuhalten. Wir wissen im Moment noch nicht, was das Problem ist, denn unsere Geschwindigkeit auf den weicheren Reifen war am Freitag ziemlich gut gewesen, und wir waren in der Lage, mit dem Hinterreifen viel besser umzugehen als einige der anderen."

"Das Auto fühlte sich einfach nicht so an wie noch vor ein paar Rennen, aber wir werden hart arbeiten, um die Probleme vor Valencia zu identifizieren. Es ist enttäuschend, denn wir hatten im Hinblick auf dieses Rennen große Hoffnungen, wir hatten jedoch Glück, dass wir zwei Punkte geholt haben."

"Es gab dort draußen ziemlich gute Action", so Barrichello, "aber mein Rennen war vom Start weg negativ beeinflusst, was eine Schande ist, da das Potenzial für eine Zielankunft in den Punkten definitiv vorhanden war. Ich wurde von einem anderen Auto berührt, als ich in die zweite Kurve einlenkte, dies warf mich an das Ende des Feldes zurück."

"Es war klar, dass es von dort an schwierig sein würde, Fortschritte zu erzielen, aber es gab Momente mit guter Geschwindigkeit, vor allem während des letzten Rennabschnitts, als ich in der Lage war, auf die Autos vor mir aufzuschließen. Es war ein sehr schwieriges Wochenende, und wirklich eines zum Vergessen. Wir wissen, dass wir eine Menge harter Arbeit vor uns liegen haben, um herauszufinden, was unsere Leistung beeinträchtigt."

"Ungarn hat sich als sehr herausforderndes Wochenende für das Team erwiesen", so Teamchef Ross Brawn. "Das Wochenende hinterlässt uns einige Fragen, die wir in Bezug auf die Leistung des Autos beantworten müssen. Nach einem positiven Start am Freitag hatten wir das Gefühl, dass wir die Reifen gut verstehen, aber sie erwiesen sich heute im Rennen als unsere größte Sorge."

"Beide Fahrer versuchten im Hinblick auf ihre Reifen-Wahl verschiedene Strategien, aber wir waren nicht in der Lage, das Graining zu verhindern, das ihre Geschwindigkeit zu den entscheidenden Phasen des Rennens beeinflusste."

"Wir haben bis zum nächsten Rennen vier Wochen, und nach der Schließung unserer Fabrik werden wir extrem hart arbeiten, um die Ursache unserer kürzlich aufgetretenen Probleme zu identifizieren, und die notwendigen Verbesserungen vorzunehmen, damit wir zu unserer Form vom Saisonbeginn zurückzukehren. Gratulation abschließend an Mercedes-Benz zu einem sehr verdienten Sieg heute, es war ihr siebter Sieg der Saison."

Fotoquelle: xpb.cc

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