Johnny Herbert war 1995 Teamkollege von Michael Schumacher bei Benetton

Formel 1 2009

— 30.07.2009

Herbert: "Schumacher hat nichts zu verlieren"

Michael Schumachers ehemalige Benetton-Teamkollegen freuen sich auf das Comeback im Ferrari - Johnny Herbert: "Er kann sich zum Gott in Italien machen"

Jos Verstappen und Johnny Herbert können von den Stärken des Michael Schumacher viel erzählen. Die beiden ehemaligen Formel-1-Piloten waren 1994 (Verstappen) und 1995 (Herbert) Teamkollegen des Kerpeners, als dieser sich seine ersten beiden Titel im Benetton sicherte. Beide früheren Weggefährten sind fest davon überzeugt, dass ein Comeback von Schumacher als Ersatzmann des verletzten Felipe Massa im Ferrari nur logisch ist.

"Kein anderer Fahrer könnte Massa so kurzfristig ersetzen", meint Verstappen. "Wenn es einer kann, dann er." Der Niederländer ist sicher, dass sich der siebenmalige Weltmeister diesen Schritt reiflich überlegt hat: "Wenn er sich nicht bereit fühlen würde, dann ginge er dieses Risiko niemals ein. Man fragt sich natürlich, was er überhaupt zu gewinnen hat. Für Ferrari ist es ideal, dass sie einen solch erfahrenen Mann ins Cockpit setzen können. Ich bin gespannt, was er leisten kann. Im neuen Wagen ist er noch nicht einen Meter gefahren."

Johnny Herbert sieht Schumacher auf einem guten Niveau. "Man hört so viel Negatives, aber ich bin sicher, dass er es drauf hat", so der Brite in der 'BBC'. Herbert erklärt: "Er kann nichts verlieren, sondern nur gewinnen. Ferrari hat in diesem Jahr noch keinen Sieg. Wenn Schumacher kommt und plötzlich gewinnt, dann kann er sich damit zum größten Gott in Italien machen. Es wäre schon ein Hit, wenn ihm das gelingen würde."

"Aber es wird ein hartes Stück Arbeit", mahnt der dreifache Grand-Prix-Sieger an. "Er ist 2008 letztmals überhaupt ein Formel-1-Auto gefahren. Das Problem sind die unglaublichen Kräfte. Einfach in ein solches Auto zu hüpfen ist nicht einfach. Wenn man das regelmäßig macht, dann sind die entsprechenden Muskelpartien trainiert. Man kann natürlich abseits des Autos trainieren, aber das ist nicht vergleichbar. Er hat nur vier Wochen, um wieder in Form zu kommen."

Fotoquelle: xpb.cc

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