Michael Schumacher fiebert seinem Comeback bereits entgegen

Formel 1 2009

— 30.07.2009

Domenicali: Schumacher-Comeback motiviert Ferrari

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali konnte in Michael Schumachers Augen sehen, dass der Rekordweltmeister ein Comeback geben würde

Das Ferrari-Team hofft, dass durch das Comeback von Michael Schumacher ein Ruck durch die gesamte Mannschaft gehen wird. Bisher wartet der Traditionsrennstall ja noch auf seinen ersten Saisonsieg. Zumindest an Schumachers Eignung und Motivation für ein Comeback zweifelt in Maranello niemand.

"Als Luca di Montezemolo Michael gefragt hat, ob er uns in dieser Zeit aushelfen kann, war mir noch vor seiner Antwort durch seinen Blick sofort klar, wie stark die Verbindung zwischen Michael und der Scuderia ist", berichtet Teamchef Stefano Domenicali. "Ich gewann in unseren Gesprächen nicht den geringsten Zweifel hinsichtlich seiner Verfügbarkeit und hinsichtlich seiner Begeisterung. Das motiviert uns alle noch mehr, uns anzustrengen."

"Neben all den anderen positiven Meldungen, die wir aus dem Krankenhaus in Budapest hinsichtlich Felipes Genesung erhalten, ist das eine weitere gute Nachricht", so Domenicali. "Michaels Verfügbarkeit zeigt, wie stark die menschlichen Verbindungen zwischen uns allen bei Ferrari sind. Die sind noch stärker als die professionellen Verbindungen."

Felipe Massa, den Schumacher in den nächsten Rennen ersetzen wird, befindet sich indes weiterhin auf dem Weg der Besserung. Nachdem er gestern beim Verlassen der Intensivstation die ersten Schritte gemacht hat, kann sich sein Leibarzt Dino Altman vorstellen, dass der verletzte Vizeweltmeister das Krankenhaus schon Anfang August verlassen kann. Auch das Gehirnödem stelle kein Problem dar.

"Er wird keine bleibenden Schäden davontragen", so Altman. "Er spricht ganz normal, sehr gut und mehr als davor! Er erinnert sich vom Samstag an alles, nur nicht an den Unfall - davon weiß er gar nichts mehr. Er weiß, welchen Tag wir heute haben, und er weiß, dass er zwei oder drei Tage bewusstlos war. Man muss sich keine Sorgen machen."

Fotoquelle: xpb.cc

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