Peter Sauber sucht für den Standort Hinwil nach möglichen Lösungen

Formel 1 2009

— 03.08.2009

Rettet Piquet den Standort Hinwil?

Nelson Piquet Junior soll angeblich heute seine Entlassungspapiere von Renault bekommen - Plant der Senior eigenes Team? Oder "Hallo, Herr Kaiser"?

Sptestens seit dem migen Abschneiden beim Grand Prix in Ungarn steht fest, dass Nelson Piquet Jr. offenbar keine Zukunft mehr bei Renault hat. Der Brasilianer hatte fr das Rennen am Hungaroring eine Schonfrist bekommen, damit er sich noch einmal in einem R29 in gleicher Ausbaustufe mit Fernando Alonso messen konnte. Doch auch die wichtigen Updates halfen dem Weltmeistersohn nicht sonderlich weiter.

Nach Angaben der brasilianischen Zeitung 'O Globo' soll Piquet Junior heute offiziell bei Renault entlassen werden. Als Nachfolger steht bereits der aktuelle GP2-Pilot Romain Grosjean parat. Das gleiche Blatt aus der Heimat von Piquet berichtet allerdings gleichzeitig von noch viel brisanteren Entwicklungen. Angeblich plant Nelson Piquet die Fortfhrung des bisherigen BMW Sauber F1 Teams.

Nach Informationen von 'O Globo' soll die Familie Piquet mit GP2-Teamchef David Sears zusammenspannen, der den Super-Nova-Rennstall betreibt. Es kme zu einer mglichen Fusion der beiden GP2-Mannschaften von Sears und Piquet, die wohl den Formel-1-Betrieb des BMW Sauber F1 Teams am Standort Hinwil weiterfhren mchten.

"Alles, was ich sagen kann, ist, dass mir der Name 'Piquet F1' gut gefllt", meinte der bisherige Renault-Pilot lchelnd auf Nachfrage der Zeitung. Auch ein anderer Name wird im Zuge der mglichen Nachfolgelsung des Sauber-Werkes hufig genannt: Fritz Kaiser. Der Liechtensteiner Finanzmanager war von 1995 bis 1999 Teilhaber des Formel-1-Rennstalls von Peter Sauber.

Er habe sich zwar noch keine konkreten Gedanken um ein solches Szenario gemacht, aber Kaiser erklrte in der Zeitung 'Liechtensteiner Vaterland': "Die Zukunft eines solchen Teams ist eng mit der Zukunft der Formel 1 als Rennserie verknpft, und da sind einige fundamentale Fragen zu klren. Dies hat aber sicher einen Reiz."

"Die aktuelle Rennserie ist so kaum finanzierbar und dazu kommt noch die hausgemachte Krise in der Fhrung", meinte Kaiser weiter. "Die Formel 1 muss reformiert werden und dazu braucht es neue Ideen und zum Teil auch neue Leute. Es wre nicht verwunderlich, wenn sich noch mehr Automobil-Industriepartner, wie etwa Toyota oder Renault, aus der Team-Eigentmerschaft verabschieden wrden. Dies wre sicherlich auf den ersten Blick ein Schock, gleichzeitig jedoch auch eine Chance. Der Rennenthusiasmus knnte nmlich dann wieder Oberhand ber Automobil-Industriemarketing erhalten."

Egal, wer auch immer das BMW Sauber F1 Team vom Standort Hinwil aus weiterfhren mchte: Es muss schnell gehen. Nur bis zum Mittwoch htte ein potenzielles Nachfolgeteam Zeit, fr die Formel-1-Saison 2010 zu nennen. Peter Sauber malte gegenber der Nachrichtenagentur 'si' ein mgliches Szenario: "Ein Verkauf an einen Investor, der auch die ntige Power hat, das Sponsorengeld zusammenzubringen." Kaiser knnte ein solcher Investor sein...

Fotoquelle: xpb.cc

Weitere Formel 1 Themen

News

Top 10: Die dominantesten Autos der Formel-1-Geschichte

News

Formel-1-Live-Ticker: Der Sonntag in der Chronologie

News

Fotostrecke: Die grten Hassduelle der Formel-1-Geschichte

News

Formel 1 Ungarn 2017: Teamorder-Diskussionen bei Vettel-Sieg

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen gnstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung