Michael Schumacher muss weiter auf den F2007 bei Tests zurückgreifen

Formel 1 2009

— 04.08.2009

Sprecherin: Schumacher wird auch so zurechtkommen

Laut Sprecherin Sabine Kehm hat man damit gerechnet, dass Michael Schumacher nicht im F60 testen darf - Körperliche Vorbereitung hat begonnen

Michael Schumacher bekommt keine Ausnahmegenehmigung: Die Teams Williams, Red Bull und STR haben einem Test des Formel-1-Rückkehrers im F60 ihre Zustimmung verweigert. Das in dieser Saison eingeführte absolute Testverbot mit aktuellen Fahrzeugen gilt damit auch für Schumacher. Eine Ausnahme wäre nur möglich gewesen, wenn alle aktuellen Teams dafür grünes Licht gegeben hätten.

Doch das Comeback des siebenmaligen Weltmeisters dürfte nicht daran scheitern, dass er sich nun doch nicht im neuen Auto vorbereiten kann. Man müsse die Situation nehmen, wie sie kommt, sagte Schumacher-Sprecherin Sabine Kehm in der Sendung "Blickpunkt Sport" im 'Bayerischen Fernsehen': "Es war ja von vornherein klar, dass er höchstwahrscheinlich mit dem neuen Auto keine Tests machen kann."

"Deshalb hat man ja bei Ferrari und Michael zu der zweiten Lösung gegriffen und ein altes Auto genommen. Das ist schon okay. Damit muss er jetzt zurechtkommen und das wird er auch", so Kehm.

In dieser Woche arbeite Schumacher daran, sich körperlich auf sein Comeback vorzubereiten, so Kehm, "in aller Ruhe sehr ausgeruht unter strengster Betreuung und Überwachung seines medizinischen Teams." Der Rekordchampion ist für seine Fitness bekannt, "aber er ist eben doch kein Hochleistungssportler mehr. Und die Formel 1 ist Hochleistungssport." Das habe Schumacher auch nach dem Test am Freitag in Mugello gespürt: "Er hat schon Probleme mit dem Nacken. Das geht eben nicht spurlos an einem vorbei."

In erster Linie ist es laut Kehm die Verbundenheit zu seinem Team Ferrari, die den 40-Jährigen dazu gebracht hat, sich noch einmal der extremen Situation Formel-1-Fahren zu stellen. Und da Ferrari sich in einer Notsituation befindet, habe Schumacher nicht Nein sagen können: "Ansonsten wäre für Michael das Kapitel Formel 1 komplett abgeschlossen gewesen."

Fotoquelle: xpb.cc

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