Ken Anderson und Peter Windsor wollen für mindestens drei Jahre antreten

Formel 1 2009

— 07.08.2009

US F1: "Danica Patrick eine Nummer zu groß"

Peter Windsor über die aktuellen Verhandlungen mit potenziellen Piloten - Auch US F1 hat das neue Concorde Agreement unterzeichnet

Während sich mit den potenziellen Geldgebern YouTube und BestBuy offenbar ein gesundes finanzielles Fundament für das neue Team US F1 abzeichnet, läuft die Suche nach Fahrern für 2010 auf Hochtouren. Von den beiden Machern Ken Anderson und Peter Windsor war schon vor Wochen zu hören, dass man im ersten Jahr in der Königsklasse vom rein amerikanischen Weg abrücken könnte.

Das erste Cockpit soll an einen erfahrenen Piloten gehen - ganz gleich, welcher Nationalität - und im zweiten soll ein junger Amerikaner sitzen. Während der Name Alexander Wurz immer wieder in Zusammenhang mit dem neuem amerikanischen Team genannt wird, gibt es eine ganze Reihe von Kandidaten für den zweiten Platz.

"Viele Leute fragen uns, ob wir an Danica Patrick interessiert sind", berichtet Teamteilhaber Windsor in der 'Sports Illustrated', "aber ich antworte dann immer, dass Danica für uns derzeit eine Nummer zu groß ist. Sie wird wohl in die NASCAR wechseln und kann sich vermutlich dort ganz gut schlagen. Die Formel 1 wäre für sie eine große Nummer, die Erwartungen wären riesig. Immerhin kann man nicht davon ausgehen, dass wir im ersten Jahr um den Titel mitkämpfen können."

Das Interesse an den freien Plätzen bei US F1 ist offenbar groß. "Zwei Piloten haben sich bereits angeboten, die rund drei Viertel unseres gesamten Rennetats mitgebracht hätten. Keiner der beiden Fahrer war bisher in der Formel 1, aber beide haben in der GP2 Rennen gewonnen", gibt Windsor an. "Beide hätten große Batzen Sponsorengelder aus ihren jeweiligen Heimatländern mitgebracht. Aber wir haben uns dagegen entschieden, denn wir wollen unseren Überzeugungen treu bleiben."

Die Namen der beiden GP2-Piloten nannte Windsor nicht. Aber zum Beispiel auf Vitaly Petrov, Bruno Senna und Karun Chandhok träfe die Beschreibung zu. Alle drei machen aus ihren Formel-1-Ambitionen seit Monaten keinen Hehl. Allen drei Piloten werden außerdem gute Kontakte zu potenziellen Geldgebern nachgesagt. Ganz nebenbei gab Windsor an, dass auch US F1 das neue Concorde Agreement unterzeichnet hat. Die Amerikaner verpflichten sich somit ab 2010 für drei Jahre.

Fotoquelle: Dieter Rencken

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