Max Mosley und der Axel-Springer-Verlag haben sich außergerichtlich geeinigt

Formel 1 2009

— 08.08.2009

Mosley: Außergerichtliche Einigung mit Springer

Klagen vom Tisch: Max Mosley zieht alle Forderungen gegen den Axel-Springer-Verlag zurück, im Gegenzug spendet der Verlag 200.000 Euro

FIA-Präsident Max Mosley und der Axel-Springer-Verlag haben unter mehrere Rechtsstreitigkeiten außergerichtlich einen Schlussstrich gezogen. Wie ein Verlagssprecher gegenüber der Agentur 'AP' sagte, habe man mit Mosley einen Vergleich geschlossen: "Mosley nimmt alle von ihm gestellten Strafanzeigen zurück."

Der FIA-Präsident hatte vor rund einem Jahr Strafenanzeige gegen Springer gestellt. Anlass war die Art und Weise, wie in der 'Bild'-Zeitung und auf dem Portal 'Bild.de' über Mosleys sexuelle Vorlieben berichtet worden war. Der Brite hatte 1,5 Millionen Euro Schadenersatz gefordert, gegen 'Bild'-Redaktionsverantwortliche Strafanzeige gestellt sowie 30 Unterlassungsbegehren angestrengt.

Dem Sprecher zufolge hat Mosley seine Forderungen nun zurückgezogen, zu Prozessen werde es nicht kommen. Die Einigung sieht demnach unter anderem vor, dass der Springer-Verlag auf Mosleys Wunsch 200.000 Euro spendet. Davon soll die eine Hälfte einer FIA-Stiftung zugute kommen, die andere Hälfte einer Kinderklinik des Berliner Herzzentrums. Wie die 'Süddeutschen Zeitung' berichtet, veröffentlicht die 'Bild'-Zeitung am heutigen Samstag zudem ein großes Interview mit Mosley.

Fotoquelle: xpb.cc

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