Jenson Button und das Brawn-Team haben im Sommer an Schwung verloren

Formel 1 2009

— 10.08.2009

Brawn: "Der Wagen ist noch immer schnell"

Das britische Brawn-Team ist noch nicht dahinter gekommen, weshalb das Auto derart sensibel auf kühle Temperaturen reagiert - Besserung in Sicht?

Noch kontrolliert Jenson Button das Geschehen in der Fahrerwertung durch seinen großen Vorsprung, doch die Verfolger scharren immer lauter mit den Hufen. Bei den vergangenen drei Rennen kam der Brawn-Spitzenreiter nicht über Rang fünf hinaus und muss sich langsam Sorgen machen, denn sein Team droht das Entwicklungsrennen zu verlieren. Wird Brawn von Budget-Problemen ausgebremst?

"Wir wissen, dass der Wagen noch immer schnell ist. Wir müssen einfach noch herausfinden, warum das Auto auf einmal so sensibel auf die äußeren Bedingungen reagiert", wird Buttons Renningenieur Andrew Shovlin von der 'BBC' zitiert. "Im Augenblick gibt es nur ein sehr schmales Fenster, in dem das Fahrzeug richtig gut funktioniert. Damit kommen wir nicht klar", gesteht der Brite.

"Wir müssen dieses Problem lösen, sodass das Auto auf jeder Strecke und bei allen Temperaturen schnell sein kann. Wir können aber nicht einfach zu einer früheren Spezifikation zurückrüsten. So einfach ist es nun auch wieder nicht", erläutert Shovlin. "Das ist sicherlich nicht die Antwort auf unsere Frage. Es ist gewiss etwas heikler als das", gibt der Renningenieur des WM-Favoriten zu bedenken.

"Wir müssen mit dem Wagen wohl etwas angestellt haben, was ihn weitaus empfindsamer gemacht hat", meint Shovlin, fügt aber auch an: "Das Budget ist in diesem Jahr das Problem." Tatsächlich sind die weißen Boliden aus dem Hause Brawn noch immer recht spärlich mit Sponsorenklebern versehen - von einem Hauptsponsor fehlt weiterhin jede Spur. Das macht sich nun offenbar deutlich bemerkbar.

Doch WM-Spitzenreiter Button winkt ab: "Wir müssen ruhig bleiben und sicherstellen, dass wir wieder an die Spitze kommen. In Valencia wird uns das gelingen", gibt der britische Rennfahrer zu Protokoll. "Das ist die beste Möglichkeit, die ich bislang in der Formel 1 bekommen habe. Diese Gelegenheit muss ich einfach beim Schopfe packen", meint Button, dessen Vorsprung immer kleiner wird.

Das ist dem 29-Jährigen freilich nicht entgangen. "Wir können nicht einfach nur herumsitzen und Punkte sammeln, denn das ist schlichtweg nicht genug", sagt Button, schränkt seine Aussage aber umgehend wieder ein und gibt sich abschließend recht zuversichtlich: "Ich habe schon weitaus schwierigere Zeiten durchgemacht. Ich bin sehr sicher, dass wir unsere Probleme lösen können."

Fotoquelle: xpb.cc

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