Michael Schumacher steigt noch einmal ausführlich im F2007 auf das Gaspedal

Formel 1 2009

— 10.08.2009

Schumacher-Comeback: Entscheidung am Mittwoch

Bei den Testfahrten in dieser Woche muss Michael Schumacher seine Renntauglichkeit unter Beweis stellen - Formel-1-Rückkehr rückt näher

In zwei Wochen wird Michael Schumacher seinen ersten Grand Prix seit seinem Rücktritt Ende 2006 bereits hinter sich haben - sofern die Mediziner dem deutschen Rekordweltmeister nach seinen neuerlichen Testfahrten in Mugello grünes Licht erteilen. Auf der italienischen Rennstrecke unterzieht sich Schumacher am Dienstag und Mittwoch einem letzten Belastungstest vor dem Comeback.

Wie schon vor wenigen Tagen, so greift der 40-Jährige erneut ins Lenkrad eines F2007, um das seit dieser Saison geltende Testverbot in der Formel 1 nicht zu verletzen. Die Regeln schreiben vor, dass keine Probefahrten mit aktuellen Komponenten unternommen werden dürfen, weshalb Schumacher schon bei seinem jüngsten Test auf ein älteres Automodell sowie GP2-Slickreifen setzen musste.

Die Ausfahrten des Rekordchampions werden wieder von den F1 Clienti koordiniert, welche sich um die Einsätze der ausrangierten Rennwagen kümmern - das Rennteam von Ferrari bleibt bei diesem letzten Härtetest seines prominenten Ersatzfahrers vollkommen außen vor. Auch die Öffentlichkeit ist höchstens Zaungast, wenn Schumacher in dieser Woche seine privaten Probefahrten absolviert.

Wie unsere Kollegen von 'Sportnet.at' berichten, sollen diese Tests letztendlich darüber entscheiden, ob der ehemalige und neue Ferrari-Pilot in Valencia tatsächlich ins Renncockpit zurückkehren kann. "Mein Genick zwickt zugegebenermaßen etwas", so Schumacher nach seinem jüngsten Trainingseinsatz im F2007. "Das müssen wir noch in den Griff bekommen", wird er von 'Sportnet.at' zitiert.

Gerade der Nackenbereich wird bei einem Formel-1-Rennen besonders beansprucht, weshalb Schumacher in der Sommerpause nicht untätig war und gemeinsam mit seinen Fitnessbetreuern an seiner körperlichen Konstitution gearbeitet hat. "Michael hat viel trainiert", sagt sein behandelnder Arzt Dr. Johannes Peil. Ob das genug war, wird sich vermutlich schon zur Wochenmitte erweisen...

Fotoquelle: xpb.cc

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