Ari Vatanen will frischen Wind in die FIA bringen und auch die Formel 1 aufmöbeln

Formel 1 2009

— 10.08.2009

Vatanen: "Die Formel 1 sollte sein wie die NASCAR"

FIA-Präsidentschaftskandidat Ari Vatanen will die Formel 1 wieder mehr für die Öffentlichkeit zugänglich machen - Die NASCAR als Vorbild

Am 23. Oktober 2009 wählt der Automobil-Weltverband FIA den Nachfolger von Max Mosley, der in diesem Jahr aus seinem Amt ausscheidet. Neben dem früheren Ferrari-Teamchef Jean Todt hat sich auch der ehemalige Rallye-Fahrer Ari Vatanen für diese Position beworben. Der 57-Jährige möchte der FIA wieder neues Leben einhauchen und die Formel 1 mehr auf die Fans abstimmen.

Im Rahmen des Großen Preises von Ungarn weilte Vatanen am Hungaroring, um Werbung für seine Kampagne zu machen und Gespräche mit den Rennsport-Verantwortlichen zu führen. "Du musst deine Botschaft rüberbringen, denn auch die öffentliche Meinung spielt eine Rolle", meint der ehemalige EU-Abgeordnete. "Man darf keinen Bereich des Wahlprozesses außer Acht lassen."

"Das Fahrerlager ist nun einmal ein Zentrum, wo du Repräsentanten von Klubs aus der ganzen Welt treffen kannst", erläutert Vatanen gegenüber 'Autosport'. "Sie sind alle da und du musst dafür nicht einmal nach Indien oder Südamerika reisen. Das macht einfach Sinn", kommentiert der Finne sein Erscheinen beim jüngsten Formel-1-Rennen vor zwei Wochen. Denn Vatanen hat Großes vor.

Der frühere Rallye-Weltmeister will die FIA für die Herausforderungen der Zukunft rüsten und nicht zuletzt auch die Formel 1 fanfreundlicher gestalten: "Ich möchte das unglaubliche Potenzial unserer Familie nutzen und in etwas Positives verwandeln", sagt Vatanen. "Die Formel 1 sollte ein Sport sein wie die NASCAR, wo die Leute Schlange stehen, um bei einem Event dabei sein zu können."

"Außerdem sollte bis zur letzten Runde nicht klar sein, wer gewinnen wird. Bei einem Roman von Agatha Christie weiß man vor der letzten Seite auch nie, wer der Mörder ist", meint Vatanen und ist sich sicher: "Dann würde das Geld in Strömen fließen. Ich will Max damit überhaupt nicht kritisieren", so der 57-Jährige. "Ich denke nur, dass wir einige Dinge weitaus besser machen könnten."

Fotoquelle: xpb.cc

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