Formel-1-Traum: Das Nachtleben in Singapur kann ganz schön laut sein

Formel 1 2009

— 12.08.2009

Ecclestone und seine Liebe zu Singapur

Bernie Ecclestone verteidigt seinen Weg in neue Märkte und stellt besonders das Beispiel Singapur dar: "Früher war das für mich nur ein Zwischenstopp"

Oft ist Bernie Ecclestone für seinen Weg in neue Märkte kritisiert worden, doch mit Singapur hat der Brite einen guten Treffer gelandet. Entsprechend haben sich bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr sofort viele Mitglieder des Formel-1-Zirkus in das bisher einzige Nachtrennen im Rennkalender verliebt. Zur zweiten Auflage Ende September bringen die Veranstalter ein noch umfangreicheres Rahmenprogramm, man nutzt die Plattform fast perfekt aus.

Der Vertrag zwischen Ecclestone und den Organisatoren in Singapur läuft insgesamt über fünf Jahre, doch schon jetzt stellt der Formel-1-Boss klar, dass man am Rennen in der asiatischem Metropole langfristig festehalten möchte. "Singapur werden wir nicht verlieren, das ist sicher", so Ecclestone in 'Today Online'. Der Brite weiter: "Solange es Singapur gibt, werden wir dorthin kommen. Die Teams finden es toll, alle sind glücklich mit Singapur."

Ecclestone freut sich über seinen großen Wurf: "Früher war Singapur für mich immer nur ein Zwischenstopp auf dem Weg irgendwohin. Singapur war nie ein Ziel. Wenn man sich Singapur aber man in Ruhe anschaut, dann erkennt man schnell, das es ein lohnendes Ziel ist. Ein toller Ort mit tollen Leuten." Auf ähnlich viel Erfolg hofft Ecclestone, wenn man zum Saisonfinale 2009 erstmals in Abu Dhabi antritt.

Für seinen Abschied von vielen traditionellen, europäischen Rennstrecken war Ecclestone oft kritisiert worden. "Viele der Kritiker sind noch neu im Geschäft. Die haben gar nicht mitbekommen, wie mühsam wir das alles aufgebaut haben. Heutzutage kommen einige Leute, greifen so viel ab wie möglich und verschwinden dann wieder", ätzt Ecclestone.

Ein kleiner Seitenhieb folgt in Richtung der Hersteller. Die Teamvereinigung FOTA hatte im Zuge der Planungen einer eigenen Serie angekündigt, viele Traditionsstrecken in Europa wieder mit in den Kalender aufnehmen zu wollen. "Einige von den Leuten meinten, sie müssten etwas anders machen und sie meinten, sie müssten federführend sein. Sie haben aber keine Verantwortung, schon gar nicht für so etwas Großes wie die Formel 1."

Fotoquelle: Renault

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