Nelson Piquet ist noch immer sehr wütend auf seinen Ex-Teamchef Flavio Briatore

Formel 1 2009

— 13.08.2009

Piquet: Neue Kritik an Briatore

Nach dem Großen Preis von Ungarn erhielt Nelson Piquet von Renault den Laufpass - Enttäuschung über das Verhalten von Manager Flavio Briatore

Die Formel-1-Karriere von Nelson Piquet ist vorerst vorbei. Der brasilianische Rennfahrer durfte eineinhalb Jahre an der Seite von Doppelweltmeister Fernando Alonso ins Lenkrad greifen, ehe Renault den früheren GP2-Fahrer zur Saisonmitte vor die Tür setzte. Doch Piquets Groll richtet sich vor allem gegen Flavio Briatore, Manager und Renault-Teamchef in Personalunion.

"In seinen Augen ist ein Manager eine Person, die sich 20 Prozent vom Verdienst eines Fahrers krallen kann", so Piquet gegenüber 'SporTV'. "Wir denken dagegen, dass ein Manager sein Möglichstes versuchen sollte, um einen guten Vertrag zu erzielen. Flavio wollte niemals die Aufgabe übernehmen, ein Formel-1-Cockpit für mich zu finden - und das wird er auch nicht probieren."

Dementsprechend muss Piquet selbst aktiv werden und gemeinsam mit Vater Nelson an seiner Zukunft basteln, will er weiter in der Formel 1 unterwegs sein. Er habe schon erste Gespräche mit den Teams geführt, die im kommenden Jahr zum Starterfeld hinzustoßen werden, sagt Piquet. Von einem Vertragsabschluss sei er im Augenblick allerdings noch weit entfernt.

Größer geworden ist indes auch die Kluft zwischen Familie Piquet und Manager Briatore, den der Youngster vor kurzem als seinen "Henker" betitelte und in einem umfangreichen Statement Stellung zu seinem Rauswurf nahm. Wer das nun vakante Renault-Cockpit einnehmen wird, steht nach wie vor noch nicht fest. GP2-Fahrer Romain Grosjean gilt allerdings als Favorit auf diesen Platz.

Fotoquelle: xpb.cc

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