Das BMW Sauber F1 Team will noch einmal sein Können unter Beweis stellen

Formel 1 2009

— 14.08.2009

BMW: Gute Leistungen das beste Zeugnis

Das BMW Sauber F1 Team will sich ab Valencia mit guter Arbeit für eine Zukunft in der Formel 1 empfehlen - Entwicklungspakete werden wie geplant eingesetzt

Nach der Rückzugsankündigung von BMW zum Saisonende eint die Rennmannschaft des BMW Sauber F1 Teams nun eine neue Motivation: Es gilt, möglichst gute Arbeit zu leisten, um sich für eine Zukunft in der Formel 1 zu empfehlen. Damit soll am nächsten Rennwochenende auf dem Stadtkurs in Valencia begonnen werden.

"Natürlich sind wir alle enttäuscht über die Entscheidung zum Ausstieg", räumt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen ein. "Das Team hatte sich in nur drei Jahren an der Spitze etabliert, und wir hätten sehr gerne bewiesen, dass die schlechten Resultate dieser Saison nur ein Ausrutscher sind. Jetzt fokussiert sich unsere Arbeit auf die nächsten Monate."

"Während hinter den Kulissen an Lösungen für das Team gearbeitet wird, ist sich jeder einzelne bewusst, dass gute Leistungen an der Rennstrecke das beste Zeugnis sind", fährt Theissen fort. "Wir wollen wieder auf die Überholspur, und dazu werden die Entwicklungspakete für Valencia und Singapur wie geplant umgesetzt."

Für Chefingenieur Willy Rampf ist Valencia eine Bereicherung für die Formel 1: "Eingebettet in die Hafenanlage, besitzt die Strecke mit 25 Kurven eine ganz eigene Charakteristik", erklärt er. "Es ist zwar ein Stadtkurs, aber beispielsweise mit Monaco nicht vergleichbar, denn die Strecke in Valencia ist breiter, erlaubt eine deutliche höhere Durchschnittsgeschwindigkeit, und sie verfügt an praktisch allen neuralgischen Punkten über großzügig bemessene Auslaufzonen, was einen hohen Sicherheitsstandard garantiert."

Die Fabrik in Hinwil war zwar während einer zweiwöchigen Sommerpause geschlossen. Dennoch bringt das BMW Sauber F1 Team ein Entwicklungspaket mit nach Spanien, das laut Rampf "insbesondere zahlreiche Aerodynamikteile umfasst."

Pilot Robert Kubica hat die Rennstrecke in Valencia bei der Premiere im vergangenen Jahr "sehr genossen": "Mir gefällt diese Stop-and-Go-Charakteristik. Der Kurs hat viele lange Geraden, auf die enge Kurven folgen, ehe es wieder geradeaus geht. Das bedeutet viele harte Bremsmanöver. Im vergangenen Jahr war es sehr heiß, weil die Strecke zwischen Betonmauern entlang führt und es wenig frische Luft gibt. Diese Bedingungen sind für die Kühlsysteme des Fahrzeugs sehr hart. 2008 war ich in Valencia gut unterwegs."

"Die Strecke in Valencia ist zwar ein Stadtkurs, fährt sich aber überhaupt nicht so, sondern einfach wie eine moderne Rennstrecke", ergänzt Kollege Nick Heidfeld. "Man ist nicht dicht an den Häusern dran, die für Stadtkurse typische Enge fehlt, dafür gibt es Auslaufzonen. Ich bin gespannt darauf, wie sich die Neuerungen an unserem Auto auswirken werden. Valencia ist natürlich eine tolle Stadt. Und ich freue mich auch auf ein sehr gutes Restaurant, das ich bei meinem letzten Besuch entdeckt habe."

Fotoquelle: xpb.cc

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