In Silverstone könnte es zu großen Veränderungen kommen

Formel 1 2009

— 16.08.2009

Silverstone bald mit neuem Eigner - und neuer Hoffnung?

In Silverstone könnte bald sehr viel mehr Geld zur Verfügung stehen, eventuell auch für die Formel 1 - doch die Pläne sind längst noch nicht gesichert

In Silverstone befindet man sich in Wartestellung. Aus Donington Park schwappen nicht sehr viele Positivmeldungen herüber. Sollte der Formel-1-Umzug für 2010 doch noch gekippt werden, stünde Silverstone als Rettungsanker bereit. Doch die Kritik der vergangenen Jahre von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone an den Anlagen in Silverstone sind nicht vergessen.

Silverstone müsste also "Grand-Prix-bereit" gemacht werden - und das womöglich mit Geld aus dem Nahen Osten, dies berichtet der 'Sunday Express'. Bei einem außerordentlichen Treffen des British Racing Drivers' Club, dem die Strecke gehört, soll den Verantwortlichen für die Strecke freie Hand gegeben werden, um die Strecke "bereit für einen Grand Prix zu machen, sollte sich die Möglichkeiten auftun".

Offenbar soll das Einverständnis des BRDC aber nicht Verhandlungen mit Investoren auslösen, sondern diese seien bereits so gut wie durchlaufen. Demnach stehe ein Investor aus dem Nahen Osten bereit, um die nötigen Finanzmittel nach Silverstone zu pumpen. Offiziell ist dies freilich nicht, auch die BRDC-Mitglieder wurden über solche Vorgänge nicht informiert.

Hinter den Kulissen soll Ex-Formel-1-Fahrer und Arrows-Gründer Jackie Oliver die Fäden ziehen, um die Strecke neu auszurichten. Doch im BRDC scheint es Widerstände zu geben - vor allem gegen die Tatsache, dass man die Anlage mit Leasingvertrag an eine Gesellschaft mit viel Geld abgibt - und damit auch die eigene Macht.

John Fitzpatrick, früher in leitender BRDC-Funktion, brachte die Vorbehalte auf den Punkt. "Wir werden nicht zusehen, wie die Verantwortlichen die Mitglieder darum bitten, ihre Rechte abzugeben. Sie sollen einen Blankoschein ausfüllen, sodass sie machen können, was sie wollen."

BRDC-Präsident Damon Hill verteidigte das Vorgehen. Man wolle die Mitglieder weder in etwas hineintreiben. Zudem seien alle Vorgänge vorab detailliert beschrieben wurden. Wer in den vergangenen Jahren Abstimmungen und Treffen des BRDC verfolgt hat, wird den 25. August aber umso mit Spannung erwarten.

Fotoquelle: xpb.cc

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