Renault kämpft in Paris für eine mildere Strafe

Formel 1 2009

— 17.08.2009

Entscheidende Zeiten bei Renault

In Paris wird heute darüber verhandelt, ob die Rennsperre für Valencia bestehen bleibt oder aufgehoben wird - Romain Grosjean in Lauerstellung

In Paris geht es am Place de la Concorde seit Montag 10 Uhr um die Berufung von Renault. Das französische Team wurde bereits in Ungarn für das anstehende Rennen in Valencia gesperrt. Am Auto von Fernando Alonso löste sich nach dem Boxenstopp in Ungarn ein Rad. Nach dem tödlichen Unfall von Henry Surtees in der Formel 2 eine Woche davor und dem Unfall von Felipe Massa, der am Qualifying-Samstag von einer Feder am Helm getroffen wurde, reagierte die Rennleitung sensibel.

Gegen die Sperre für den Großen Preis von Europa legte das Team termin- und formgerecht Berufung ein, die nun in Paris verhandelt wird. Dabei stehen die Anzeichen für die französische Truppe so schlecht nicht. Die Rennleitung in Ungarn begründete die harte Strafe damit, dass Renault Alonso auf die Bahn schickte, obschon man wusste, dass ein Sicherungsstift an der Radbefestigung fehlte.

Renaults Verteidigung wird sich nun wohl darauf berufen, dass die entsprechenden Informationen nicht sofort auch am Kommandostand zur Verfügung standen. Angehört werden aber auch die Rennkommissare aus Ungarn. Als Gast darf auch der spanische Automobilverband teilnehmen, was zumindest dessen Präsident Carlos Gracia als positives Zeichen auffasste. Die Entscheidung aus Paris wird womöglich erst am morgigen Dienstag bekannt gegeben werden.

Ungeachtet der Entscheidung stehen auch interne Verschiebungen bei Renault vor der Vollendung. Die Tage von Nelson Piquet sind bekanntlich gezählt, offiziell ist ein Nachfolger aber noch nicht benannt. Als sicher gilt, dass Romain Grosjean als neuer Teamkollege Fernando Alonsos vorgestellt werden wird - wahrscheinlich aber erst nach der Paris-Entscheidung.

Der Grosjean-Aufstieg in die Formel 1 hinterließ bereits Spuren in der GP2-Serie. Dort hat Davide Valsecchi seinen Vertrag mit Durango aufgelöst und soll nun bei Campos andocken. Dort soll er dann Gerüchten zufolge das vakante Cockpit von Grosjean übernehmen.

Fotoquelle: Renault

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