Schweigsames Donington Park - Details vom Umbau gibt es derzeit nicht

Formel 1 2009

— 17.08.2009

Das Schweigen in Donington Park

Der Druck auf die Verantwortlichen in Donington Park steigt wieder, doch man bittet um weitere Geduld - im September sollen Details bekannt werden

Nachdem sich die Lage in und um Donington Park in den vergangenen Wochen beruhigt hatte, geht es nun wieder munter weiter. Die Bauvorhaben liefen endlich an, die Vorbereitungen auf die Formel 1 im kommenden Jahr schienen nun in geordnete Bahnen zu geraten.

Doch auffällig war zuletzt das Verhalten in Silverstone: Dort rüstet man sich nicht nur für einen verbleibenden Grand Prix 2010, man sucht aktiv - und wohl auch erfolgreich - einen zahlungskräftigen Investor, um die Formel 1 zu halten, sollte es die Möglichkeit dazu geben.

Neues aus Donington Park hingegen ist derzeit rar. Man stellte lediglich klar, dass man in Silverstone keine Bedrohung sehe. Die Bemühungen, den Grand Prix dort zu halten, hätten keine Aussicht. Bis zum 1. April soll der Umbau in Donington Park abgeschlossen sein. Verzögerungen gab es, doch den aktuellen Stand behält man derzeit lieber für sich.

Erst im September sollen Details veröffentlicht werden, auch über die finanzielle Lage der Strecke. "Auf die Berichte im Internet gab es keine Reaktion, weil sie nicht fundiert waren oder Substanz besitzen. Donington Park hat weiter ab 2010 einen Formel-1-Vertrag für 17 Jahre", heißt es in einem Statement.

"Durch die Veränderungen im Projektmanagement und die Arbeiten im Hintergrund an der Fertigstellung der Finanzierung können wir keine umfassenden Details der Pläne anbieten. Wir verstehen, dass es ein Interesse daran gibt. Wir erwarten, dass wir die Finanzen, die Konstruktion und weitere Dinge im September bereden können", heißt es weiter.

Vom eigentlichen Plan ist man nun schon ein halbes Jahr entfernt, denn schon im März sollte alles unter Dach und Fach sein. Vielmehr aber gab es Probleme mit dem Pachtvertrag, den Investoren und auch mit dem Rennbetrieb.

Anfang des Monats hat die Firma Red Grouse Properties von Jayne McGivern die Bauleitung übernommen. McGivern machte sich in England bereits beim Umbau des Wembley-Stadions und des Millenium Domes einen Namen.

Fotoquelle: xpb.cc

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