Tony Purnell möchte in der Formel 1 weitere Regeländerungen sehen

Formel 1 2009

— 17.08.2009

Purnell fordert konstante Regeländerungen

Für Tony Purnell, den Technischen Berater der FIA, gibt es einen Hauptweg für eine spannende Formel 1: weitere Regeländerungen

Tony Purnell bestätigte als Technischer Berater der FIA nur das, was die Fans ohnehin sehen können: Trotz zahlreicher und zum Teil umfassender Regeländerungen sind Formel-1-Rennen nicht sofort und unmittelbar spannender geworden. Das Überholen war und bleibt schwierig, auch KERS brachte hier nicht unbedingt den Schritt nach vorn - zumal sich das System eben auch nutzen lässt, um nicht überholt zu werden.

Wenig überraschend schätzt auch Purnell den Schwall der Änderungen nicht als Erfolg ein. "Wenn wir den Fans das geben wollen, was sie wollen, dann müssen wir weitere Schritte gehen", sagte er in einem Interview mit dem Magazin 'F1 Racing'.

Für Purnell ist weiterhin die Aerodynamik das Hauptaufgabengebiet. Die Änderungen, die von der Overtaking Working Group erarbeitet wurden, seien ein Schritt in die richtige Richtung. Weitere Maßnahmen seien jedoch unabdingbar.

"Es passiert doch immer wieder, dass man Regeln macht, um den Abtrieb zu verringern, und neun Monate später ist er wieder da", erklärte er. "Die neuen Regeln waren ein lohnenswerter Schritt, um das zu verbessern. Der Formel-1-Zirkus ist konservativ, und das aus gutem Grund. Die Autos sind beliebt, sie wollen da keinen Mist bauen."

Doch die Probleme könne man nur lösen, wenn man Schritt für Schritt den Weg weitergeht. "Gut ist, dass man sich im vergangenen Jahr mehr Gedanken darum machte als jemals zuvor", so Purnell weiter. Dabei sprechen Kritiker aber immer davon, dass Regeländerungen vor allem die kleinen Teams treffen, die weniger Ressourcen haben, um darauf zu reagieren.

Doch Purnell widerspricht: "Wenn man die Regeln nicht ändert, würden die mit viel Geld immer gewinnen", sagte er. "Wenn man aber eine große Änderung bei den Regeln einwirft, dann werden die Leute für eine Weile an der Spitze sein, die ausreichend Geld und die wirklich cleveren Ingenieure haben. Stabilität ist nicht billiger, sie ist nur weniger risikoreich."

Fotoquelle: xpb.cc

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