Williams kommt nach Valencia: Endlich Podest für Rosberg, Punkte für Nakajima?

Formel 1 2009

— 18.08.2009

Williams: In Valencia endlich auf das Podium?

Nico Rosberg und Kazuki Nakajima gehen hoffnungsvoll an den kommenden Grand Prix von Europa in Valencia: Kein typischer Straßenkurs

Nico Rosberg kommt dem ersehnten Podest immer näher. Der Williams-Pilot unterstrich die gute Form des Teams zuletzt mit zwei fünften und zwei vierten Plätzen in Folge. Nun soll endlich der Sprung auf das Treppchen gelingen. "Wir hätten schon in Ungarn gegen Kimi Räikkönen um Platz zwei kämpfen können, aber wir haben Fehler gemacht", blickt der Deutsche zurück nach Ungarn. "Wir müssen die Fehler ausbügeln und dann endlich auf das Podium kommen."

Auch Sicht von Rosberg wird dieser Auftrag allerdings in Valencia nur schwierig zu erfüllen sein. Williams ist traditionell in den vergangenen Jahren immer auf engen Kursen besonders schnell gewesen. "Valencia ist kein typischer Straßenkurs", mahnt Rosberg, "denn die Strecke hat zwar viele Kurven, aber die sind nicht besonders eng. Der Kurs ist sehr flüssig und insgesamt auch recht schnell. Wenn man die hohen Temperaturen hinzunimmt, dann könnte es sehr anstregend werden. Aber ich bin gerüstet."

Rosberg verbrachte seine Sommerpause zunächst in Budapest und auf Ibiza mit Freunden. Anschließend flog der gebürtige Wiesbadener nach Monaco, um wieder ins Training einzusteigen. "Ich bin viel Fahrrrad gefahren, auch in den Bergen. Seit ich die Tour de France verfolgt habe, habe ich eine regelrechte Leidenschaft dafür entwickelt."

Teamkollege Kazuki Nakajima besuchte seine Familie in Japan. "Ich durfte ja nicht in die Fabrik. Das war komisch, denn sonst verbringe ich immer die Zeit zwischen den Rennen bei den Ingenieuren oder im Simulator." Der Japaner hat in der laufenden Saison noch nicht einen einzigen Zähler geholt: "Jetzt muss bald was kommen. Es ist immer schwierig, wenn du im Mittelfeld steckst und vor dir Autos sind, die mehr Benzin haben. So war es mit Button in Ungarn. Aber ich werde bald punkten."

Auch Nakajima lobt das Layout der Strecke in Valencia. "Ich bin sie oft im Simulator gefahren und kenne sie recht gut", so der Toyota-Nachwuchsmann in Williams-Diensten. "Man muss vorsichtig sein, denn es gibt keine Auslaufzonen. Auch der Griplevel wird bestimmt zu Beginn des Wochenendes schlecht sein. Das haben wir schon im vergangenen Jahr festgestellt. Und die Temperaturen im Cockpit dürften recht hoch sein."

Abseits von sportlichen Erwartungen kommen die beiden Williams-Piloten gern zum Grand Prix in die spanische Hafenstadt. "Valencia ist cool", freut sich Rosberg. "Das Fahrerlager ist im Hafen, direkt am Wasser. Das ist ähnlich wie in Monaco, wenn auch nicht so glamourös." Nakajima ergänzt: "Ich freue mich erst einmal, endlich wieder ins Auto zu kommen. Mein Renningenieur Xavi ist Spanier. Der zeigt mir bestimmt schöne spanische Lokale."

Fotoquelle: xpb.cc

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