Wirkt nach seinem Ausflug in die Rallye-WM locker: Kimi Räikkönen

Formel 1 2009

— 20.08.2009

Räikkönen spekuliert mit einem Podestplatz

Kimi Räikkönen hofft in Valencia auf den dritten Podestplatz der Saison und sagt über Luca Badoer: "Mir ist egal, wer mein Teamkollege ist"

Nach Platz drei in Monte Carlo und Platz zwei zuletzt am Hungaroring visiert Kimi Räikkönen am kommenden Wochenende in Valencia zum dritten Mal in dieser Saison das Podium an. Die Chancen darauf stehen nicht schlecht, denn Ferrari hat wieder einige Verbesserungen für den F60 entwickelt und die Strecke in der spanischen Hafenstadt ist zumindest ansatzweise mit jener in Budapest vergleichbar.

"Unsere Performance variiert mit Strecken- und Reifentyp, daher ist es schwierig, Prognosen abzugeben", sagt Räikkönen und fügt an: "Wenn wir alles so hinbekommen, wie wir wollen, 100 Prozent, dann können wir vielleicht um das Podium kämpfen. Wir müssen aber wie immer zumindest den Freitag abwarten, um das genauer einschätzen zu können. Die Strecke hier ist Monaco und Ungarn nicht unähnlich, daher sollte sie uns entgegenkommen."

Der seit April 2008 sieglose Weltmeister von 2007 freut sich über einige neue Teile und das Energierückgewinnungssystem KERS, das ihm weiterhin zur Verfügung steht, rechnet aber gleichzeitig damit, dass Ferrari die Weiterentwicklung bald einstellen wird: "Wir werden versuchen, dieses Auto so gut wie möglich zu verbessern, aber wir können nicht mehr allzu viel tun, weil wir uns ja auch auf nächstes Jahr konzentrieren müssen."

Dass an diesem Wochenende nicht Felipe Massa sein Teamkollege ist ("Ich hoffe, er kann bald zurückkehren"), sondern Ersatzpilot Luca Badoer, kratzt den "Iceman" wenig: "Mir ist egal, wer mein Teamkollege ist. Für mich ändert sich nichts - ich gebe sowieso immer alles. Es stimmt, dass Luca schon lange keine Rennen mehr gefahren ist, aber er ist dafür schon seit langer Zeit ein Teil unseres Teams", so Räikkönen.

"Ich bin schon gespannt darauf, wie er zurechtkommen wird, aber es wird sicher kein einfaches Wochenende für ihn", fährt er fort. "Wir alle im Team werden uns jedenfalls hinter ihn stellen und ihm so gut es geht helfen. Hoffentlich bekommen wir beide ein perfektes Wochenende hin. Für das Team ist der Unterschied aber größer, denn ich arbeite mit den gleichen Leuten wie sonst auch. Aber ich werde Luca wie gesagt voll unterstützen."

Fotoquelle: xpb.cc

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