Robert Kubica im Freien Training zum Großen Preis von Europa

Formel 1 2009

— 21.08.2009

BMW Sauber F1 Team mit "Testtag" in Valencia

Am Freitag probierte das BMW Sauber F1 Team im Freien Training in Valencia mehrere neue Teile aus - Heidfeld von Alonso aus dem Training katapultiert

Das BMW Sauber F1 Team probierte in den ersten beiden Freien Trainings zum Großen Preis von Europa neue Komponenten für den F1.09 aus. Bei sengender Hitze fuhren Robert Kubica und Nick Heidfeld auf dem Hafenkurs von Valencia neue und leichtere Chassis, die mehr Spielraum bei der Verteilung der Tariergewichte bieten. Neben auffälligen, hohen Motorabdeckungen haben beide Fahrzeuge auch neue Unterböden.

Während für Heidfeld ein zunächst viel versprechendes Training vorzeitig endete, weil Fernando Alonso ihm ins Auto fuhr, belegte Kubica am Nachmittag Platz sieben (+1,239 Sekunden). Heidfeld fehlten auf Platz 17 am Ende 1,946 Sekunden.

"Wir haben einige neue Teile mit nach Valencia gebracht und haben sie in den beiden heutigen Trainings getestet", so Kubica. "Am Nachmittag haben wir uns in Dauerläufen auf den Reifenvergleich konzentriert. Für mich verlief der Freitag ohne Probleme. Der Streckenbelag bietet recht guten Grip, und wir konnten recht ordentliche Rundenzeiten fahren. Nichtsdestotrotz haben wir insgesamt noch dieselben Probleme mit dem Auto wie zu Saisonbeginn."

"Zu Beginn des zweiten Trainings lief es sehr gut", meinte Heidfeld. "Mit den weichen Reifen war das Timing dann nicht optimal, und ich bin im Verkehr aufgehalten worden. Als mir Fernando Alonso ins Auto gerauscht ist, war die Session für mich vorzeitig vorbei."

"So etwas ist natürlich im Freien Training völlig unnötig. Ich hatte ihn mit blockierenden Rädern im Spiegel gesehen und noch versucht, ihm etwas Platz zu lassen, aber er ist voll in mein Auto gekracht. Es hat nicht viel gefehlt, und ich hätte mich überschlagen."

Willy Rampf, Technischer Direktor des Teams: "Ziel war es heute, für unser neues Aerodynamik-Paket eine gute Abstimmung zu finden. Mit dem, was wir in den beiden ersten Trainingseinheiten erreicht haben, sind wir zufrieden."

"Im 2. Freien Training haben wir uns auf Dauerläufe konzentriert, um auch ein Gefühl für die Leistungsfähigkeit der Reifen über die lange Distanz zu bekommen. Robert konnte sein Programm planmäßig und problemlos abspulen. Nick hingegen verpasste am Ende nach einer Kollision mit Fernando Alonso den letzten Reifenvergleich."

Fotoquelle: xpb.cc

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