Lewis Hamiltons Auto konnte vorzeitig für den Samstag umgebaut werden

Formel 1 2009

— 21.08.2009

McLaren-Mercedes durch Fahrer & Technik ausgebremst

Für die "Silberpfeile" lief es am Freitagnachmittag nicht ganz rund, Hamilton leistete sich einen Fahrfehler, Kovalainen kämpfte mit der Technik

Das McLaren-Mercedes-Team konnte im 1. Freien Training zum Großen Preis von Europa in Valencia untermauern, dass man mit dem Auto große Fortschritte erzielt hat. Am Nachmittag belegte Heikki Kovalainen mit 1,334 Sekunden Rückstand Position zehn.

Lewis Hamilton konnte lediglich drei Runden fahren, weil er sich einen Rutscher bei hohen Geschwindigkeiten leistete und sich dabei den Frontflügel beschädigte. Das Team muss nun Ersatz aus Großbritannien einfliegen lassen - man hatte das entsprechende Ersatzteil nicht dabei. Der amtierende Weltmeister bildete am Ende mit 3,810 Sekunden Rückstand das Schlusslicht.

"Ich bin mit meinem heutigen Tag ganz zufrieden", so Kovalainen. "Wir verfolgten exakt jenes Programm, das wir geplant hatten, und das Auto fühlte sich ziemlich gut an. Für mich war dies ein viel besserer Start in mein Wochenende als in Ungarn, und ich habe das Gefühl, dass wir gut in Form sind. Das Feld liegt an der Spitze sehr eng beieinander, ich denke jedoch, dass wir da mitmischen. Wir gehen nun vollständig fokussiert darauf in den morgigen Tag, ein gutes Ergebnis zu erzielen."

"Ich berührte die Mauer, aber ich habe nicht einmal den Einschlag gespürt", meinte Hamilton anschließend. "Ich schrammte lediglich mit dem Frontflügel vorbei, aber unglücklicherweise konnte er nicht repariert werden, da wir keinen Ersatz dabei hatten. Hoffentlich können wir für morgen einen neuen bekommen, ansonsten werden wir ein paar Veränderungen vornehmen müssen - wir haben nicht viele dieser Flügel zur Verfügung stehen."

"Ich fühlte mich am Morgen mit dem Auto nicht allzu glücklich, aber die Veränderungen, die wir zwischen den Einheiten vorgenommen haben, waren sehr positiv. Auf meiner letzten Runde war ich sechs Zehntelsekunden schneller, und das sah schon ganz gut aus. Ich bin aus diesem Grund für den Samstag positiv gestimmt. Es ist schade, dass wir so viel Zeit auf der Strecke verpasst haben, aber ich denke, dass wir morgen immer noch in Ordnung sein können - die Zeit können wir wieder gutmachen."

"Als Team genießen wir diesen Kurs", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Für die Fahrer ist es eine einzigartige und anspruchsvolle Herausforderung, ebenso für die Ingenieure und Mechaniker. Unglücklicherweise wurde Lewis Zeuge der unnachgiebigen Natur dieses Ortes, als er zu Beginn des zweiten Trainings an der Mauer entlang streifte. Das war nur leichte Berührung, aber sie reichte aus, um jenen Teil der Nase zu brechen, den wir zu diesem Rennen mitgebracht haben."

"Für die Teams zeigt diese Beschädigung auch, dass wir es wie alle anderen Teams aufgrund der geschlossenen Fabriken mit einer Vielzahl an Herausforderungen zu tun bekommen haben - eine war es gewesen, ausreichend Ersatzteile für dieses Wochenende zu produzieren. Leider hatten wir nicht ausreichend Teile, um es Lewis zu ermöglichen, die Einheit am Nachmittag abzuschließen - aber dies ist auch ein Vermächtnis unserer intensiven und aggressiven Entwicklungsstrategie, dank der wir unablässig neue Teile an die Strecke bringen, sobald sie hergestellt worden sind. In diesem Fall werden heute Nacht mehr Ersatzteile eintreffen, und sie werden morgen montiert sein."

"Trotz dieses Zwischenfalls sind wir immer noch über die heute von beiden Fahrern gezeigte Geschwindigkeit ermutigt - und einmal mehr gehen wir in die morgigen Einheiten mit dem Wissen, dass wir einen weiteren Kampf vor uns haben."

"Ein schlechter Auftakt für Lewis - er streifte beim Dreher in seiner ersten gezeiteten Runde die Mauer, was den Frontflügel beschädigte und das Ende der Sitzung bedeutete, da es für dieses brandneue Teil keine neuen Teile gibt", so Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Morgen geht mehr, wir konnten heute nicht zeigen, was möglich ist."

"Heikki hatte einen guten Versuch, wobei er ohne KERS fuhr, da es ein technisches Problem gab, das ihn sowohl Zeit auf der Strecke als auch Rundenzeit gekostet hat. Wir werden morgen und am Sonntag in viel besserer Form sein."

Fotoquelle: xpb.cc

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