Jarno Trulli konnte sich die Leistung seines Autos überhaupt nicht erklären

Formel 1 2009

— 22.08.2009

Toyota: "Weiteres extrem enttäuschendes Qualifying"

Bei Toyota herrscht nach der Qualifikation in Valencia große Enttäuschung, Jarno Trulli spricht von einem "Mysterium"

Die Rennstrecke von Valencia ist ein Kurs, auf dem der Toyota wieder einmal nicht gut funktioniert. Timo Glock schaffte es in der Qualifikation immerhin auf Position 13, Jarno Trulli schaffte den Sprung in den zweiten Durchgang nicht. Er beendete das Zeitenfahren auf Rang 18.

"Dies war kein gutes Ergebnis", meint Glock. "Wir hatten heute Morgen in dem kurzen dritten Training ein wenig mit der Geschwindigkeit zu kämpfen, und am Ende waren wir lediglich ein paar Zehntelsekunden davon entfernt, in den Top 10 zu kämpfen. Das ist schade."

"Ich hatte im ersten Qualifying-Durchgang Probleme, aber in der zweiten Einheit war das Auto bis zu den letzten Kurven nicht allzu schlecht, als die Hinterreifen deutlich nachließen. Ich machte bis an das Maximum Druck, aber die Reifen hielten dies nicht wirklich aus."

"Wir müssen aus diesem Grund wie schon in Ungarn von Position 13 aus starten. Von dort müssen wir versuchen, das zu wiederholen, was wir dort geschafft haben, wo wir einen Weg gefunden haben, um es in die Punkte zu schaffen. Das wird eine schwierige Aufgabe, aber ich werde alles geben."

"Ich hatte erwartet, dass das Qualifying für uns schwierig werden würde, aber nicht so sehr, wie dies dann der Fall war", klagt Trulli. "Heute Morgen fühlte sich das Auto ordentlich an, auch wenn es etwas wenig Haftung gab. Aber in der Qualifikation war dies viel schlimmer. Ich hatte wirklich keine Haftung, es gab nichts, was ich hätte tun können."

"Ich machte weiterhin Druck und ging ein paar mehr Risiken ein als üblich, aber es funktionierte nicht. Ich weiß nicht, warum wir so sehr gekämpft haben. Für mich ist dies ein Mysterium. Für das Rennen Morgen kann ich lediglich mein Bestes geben und schauen, was passiert."

"Wir können über dieses Ergebnis nur unglücklich sein", so Chefingenieur Pascal Vasselon. "Dies ist ein weiteres extrem enttäuschendes Qualifying für uns. In den vergangenen Rennen haben wir gezeigt, dass unsere Geschwindigkeit im Rennen besser ist, und dies verleiht uns eine Chance, im Feld nach vorn zu kommen, auch wenn dies natürlich schwierig wird."

"Nun müssen wir uns alle Optionen sehr genau anschauen, um zu sehen, wie wir zurückschlagen können, so wie wir dies in Ungarn gemacht haben. Die Streckenbedingungen können sich ständig ändern, wir werden uns aus diesem Grund diesen Effekt anschauen, wie dieser im Rennen auf die Reifen aussehen wird. Wir müssen versuchen, das Maximum daraus zu machen."

Fotoquelle: Toyota

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