Robert Kubica bedauert einen kostbaren kleinen Fahrfehler

Formel 1 2009

— 22.08.2009

BMW Sauber F1 Team erfüllt selbstgesteckte Ziele

Ein Fahrer in den Top 10 und Nick Heidfeld zum sechsten Mal um einen Rang an den letzten Hürde gescheitert, so endete das Qualifying des Teams in Valencia

Während Robert Kubica den Sprung als Zehnter (+1,014 Sekunden) ins Top-10-Qualifying schaffte, verpasste Nick Heidfeld um viereinhalb Hundertstelsekunden einen Platz unter den schnellsten Zehn und wurde Elfter. Insgesamt ist das BMW Sauber F1 Team recht zufrieden mit dem Qualifying zum Großen Preis von Europa in Valencia.

"Wir sind in letzter Zeit von den hinteren Startpositionen ins Rennen gestartet, deshalb kann man mit Position zehn nicht unzufrieden sein", so Kubica. "Wir müssen realistisch sein. Heute war insgesamt ein guter Tag. Unglücklicherweise wurde ich auf meinen letzten Runden aufgehalten, außerdem habe ich einen kleinen Fehler gemacht. So habe ich einige Zehntelsekunden verloren. Es wird schwierig, morgen in die Punkte zu fahren."

"Ich habe zum sechsten Mal in diesem Jahr ganz knapp das Top-10-Qualifying verpasst und bin Elfter geworden", so Heidfeld. "Es fehlen Bruchteile von Zehntelsekunden. Das ist natürlich etwas enttäuschend, bedeutet aber auch, dass wir die Spritmenge für das Rennen frei wählen können. Ich hoffe auf ein gutes Rennen. Alle im Team wollen eine gute Leistung zeigen, um sich für die Zukunft zu empfehlen. Unser Auto ist insgesamt etwas besser, und ich denke, von Startplatz elf sind Punkte machbar."

"Wir sind mit dem Qualifyingergebnis zufrieden", so Motorsport Direktor Mario Theissen. "Gegenüber den vergangenen Rennen war es ein Sprung ins Mittelfeld, und das haben wir uns von dem Entwicklungspaket erwartet."

"Mit Robert haben wir seit langer Zeit wieder ein Auto in den Top 10. Nick steht als Elfter knapp dahinter. Der dritte Qualifying-Teil lief für Robert nicht optimal, sonst wäre er noch weiter nach vorn gefahren. Gratulation an McLaren-Mercedes für die erste Startreihe. Das zeigt, wie schnell sich die Kräfteverhältnisse ändern können."

"Ziel war es, mindestens ein Auto in die Top 10 zu bringen", so Chefingenieur Willy Rampf. "Das ist uns mit Robert gelungen. Dennoch hatten wir uns eine noch bessere Startposition ausgerechnet. Nick hat den dritten Qualifying-Teil nur um einen Wimpernschlag verpasst. Gesamthaft haben wir mit dem neuen aerodynamischen Paket den erwarteten Sprung nach vorn gemacht. Technisch gab es keinerlei Probleme."

Fotoquelle: BMW

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