Timo Glock: Was wäre wohl ohne den Zwischenfall möglich gewesen?

Formel 1 2009

— 23.08.2009

Schnellste Rennrunde aber keine Punkte für Toyota

Timo Glock konnte am Ende des Rennens zwar die schnellste Rennrunde drehen, beide Piloten sahen das Ziel jedoch weit außerhalb der Punkte

Das Toyota-Team zeigt weiterhin stark schwankende Leistungen. Jarno Trulli und Timo Glock beendeten den Großen Preis von Europa in Valencia auf den Positionen 13 respektive 14.

Timo Glock drehte gegen Ende des Rennens die schnellste Rennrunde. Der Deutsche wurde in der Anfangsphase des Rennens jedoch weit zurückgereicht, als er nach einer Kollision wegen eines Reifenschadens an die Box kommen musste. Unterdessen kämpfte Teamkollege Trulli mit fehlender Haftung.

"Es war schade, dass das Rennen so begonnen hat, denn über die Renndistanz weg waren wir ziemlich schnell, so wie wir dies auch schon in Budapest waren", meinte Glock. "In der ersten Kurve musste ich nach innen ziehen, weil die Autos vor mir stark bremsten, um ihnen ausweichen zu können. Dann wurde ich von hinten getroffen."

"Grundsätzlich war damit jede Hoffnung, die ich auf eine ordentliche Position hatte, in diesem Moment begraben. Aber ich machte für den Rest des Rennens so viel Druck wie möglich, um zumindest ein paar weitere Daten zusammen. Und wir haben mit der schnellsten Rennrunde am Ende gezeigt, was möglich gewesen wäre."

"Der Start war nicht großartig und das Auto verbesserte sich im Vergleich zum Qualifying nicht, als ich mit stark mangelnder Haftung zu kämpfen hatte", so Trulli. "Ich hatte heute also wieder dasselbe Problem."

"Die Haftung war nicht annähernd dort, wie ich sie zu Beginn des Wochenendes während des Trainings erlebt hatte. Ich gab mein Bestes, aber es gab nichts, was ich hätte tun können, um meine Position verbessern. Ich hoffe in Belgien auf ein besseres Wochenende."

"Dies war klarerweise nicht das Ergebnis, das wir wollten oder uns von diesem Rennen erwartet hatten", so Teamchef John Howett. "Es war ein sehr schwieriges Wochenende, wir müssen dies jedoch hinter uns lassen. Wir haben ein weiteres Rennwochenende in der kommenden Woche, an dem wir unser wahres Potenzial zeigen wollen."

"Wir müssen verstehen, warum unsere relative Qualifying-Geschwindigkeit schlechter ist als unsere relative Geschwindigkeit im Rennen, denn unser Auto ist ziemlich konkurrenzfähig, so wie dies Timo gezeigt hat, als er die schnellste Rennrunde fuhr. Wir müssen dieses Problem in den Griff bekommen und Vorteil aus dem ziehen, was uns das Auto bietet."

Fotoquelle: xpb.cc

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