Sebastian Vettel klebte am Wochenende das Pech an den Fersen

Formel 1 2009

— 23.08.2009

Red Bull Racing ärgert sich über "Nullnummer"

Die Gelegenheit wäre günstig gewesen, um auf Jenson Button Boden gutzumachen, stattdessen hatte der Brite Glück im Unglück

Jenson Button hatte ein schwaches Rennen, holte am Ende aber immerhin zwei WM-Punkte. Seinen WM-Gegnern von Red Bull Racing gelang es nicht, einen Zähler einzufahren. Mark Webber kam auf dem undankbaren neunten Rang ins Ziel. Noch mehr Pech hatte Sebastian Vettel, der zunächst zweimal zur Box kommen musste, weil die Tankanlage nicht funktioniert, dann nach nur 34 Runden mit einem Motorschaden ausfiel.

"Wir haben heute nicht gewonnen, das ist das erste Mal seit langer Zeit", so Webber. "Ich war heute einfach nicht schnell genug, es war ein hartes Rennen. Ich habe das gesamte Wochenende über zu kämpfen gehabt und ich denke, dass wir das verdiente Ergebnis erzielt haben, nämlich unglücklicherweise außerhalb der Punkte liegen."

"Wir hatten ein wenig Pech mit den Boxenstopps, da Lewis vor mir auf die Strecke kam, aber so läuft es nun einmal. Die Boxenstopps waren nicht großartig. Ich bin wohl etwas zu lang gestanden. Es war für uns nicht der beste Tag. Aber wir werden uns aufraffen und nach Spa gehen."

"Das größte Problem heute war der erste Stopp - wir waren nicht in der Lage, Benzin in das Auto zu bekommen, weswegen wir wieder reinkommen mussten", so Vettel. "Wir hatten Glück, dass wir es überhaupt noch zum zweitem Stopp geschafft haben. Das Rennen war an diesem Punkt schon verloren."

"Aber ein paar Runden später hatte ich ein Problem mit dem Motor und musste aufgeben. Das ist nicht gut. Was die Meisterschaft betrifft, so werde ich bis zum letzten Atemzug kämpfen. Es ist jedoch nicht gut, ausfallen zu müssen, wenn du dich auf der Jagd befindest und mehr Punkte holen möchtest als sein Gegner. Du befindest dich in einer Position, das zu tun, aber dann beendest du das Rennen nicht."

"Ein bitter enttäuschender Tag", so Teamchef Christian Horner. "Es gab ein Problem mit dem Tankschlauch an Sebastians Auto, das von einem Motorschaden gefolgt wurde, welcher der zweite des Wochenendes war. Das hat uns gekostet."

"Was Mark betrifft, so waren wir unglücklicherweise heute nicht schnell genug. Er hat Jenson lange Zeit hinter sich gehalten, aber Jenson war zu schnell und kam dank einer sehr schnellen Runde aus der Box an uns vorbei. Unglücklicherweise war Mark nicht schnell genug, um ihn hinter sich zu halten."

"Das Rennen beendete für uns ein Albtraum-Wochenende", so Renault-Chefingenieur Fabrice Lom. "Wir hatten an Sebastians Auto zwei Motorschäden, es ist also ein schwarzes Wochenende."

"Ich kann mich bei Red Bull Racing und besonders bei Sebastian für dieses Problem mit der Zuverlässigkeit nur entschuldigen und versichern, dass wir so hart wie möglich arbeiten werden, um sicherzustellen, dass dies nicht wieder passiert. Aber das Ende der Saison wird in Bezug auf den Motor für Sebastian nun schwierig werden."

Fotoquelle: xpb.cc

Weitere Formel 1 Themen

News

Rosberg-Rücktritt & Co.: Der Freitag in der Chronologie

News

Nico Rosberg: Die schönsten Jubelfotos

News

Formel-1-Titel, die nicht verteidigt wurden

News

Formel-1-Live-Ticker: Droht Hamilton eine Suspendierung?

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.