Kimi Räikkönen konnte am Start schon ein paar Positionen gewinnen

Formel 1 2009

— 23.08.2009

Ferrari: Mit halber Kraft auf das Podium

Während Kimi Räikkönen einmal mehr den Sprung auf das Podium schaffte, absolvierte Luca Badoer sein erstes Lern-Wochenende in Valencia

Das Ferrari-Team sicherte sich beim Großen Preis von Europa mit Kimi Räikkönen den dritten Rang. Ersatzfahrer Luca Badoer konnte sich im Verlauf des Rennens steigern, doch eine Kollision kurz nach dem Start, ein Dreher sowie eine Durchfahrstrafe wegen Überfahrens der weißen Linie am Ausgang der Boxengasse warfen den Italiener weit zurück. Am Ende belegte er in Valencia mit einer Runde Rückstand den vorletzten Platz.

"Ich bin über dieses Ergebnis glücklich", so Räikkönen. "Schon am Freitag sahen wir, dass das Auto über eine Distanz ziemlich konkurrenzfähig ist, und wir dachten aus diesem Grund, dass wir um eine Zielankunft auf dem Podium kämpfen können. Wir waren uns auch bewusst, dass wir in der Qualifikation kämpfen könnten, besonders mit wenig Benzin an Bord. Beide Vorhersagen erwiesen sich als korrekt, und heute waren wir einmal mehr in der Lage, ein Podium zu erzielen."

"Ich schaffte es, am Start ein paar Plätze gutzumachen, und mein erstes Ziel war es gewesen, einen kleinen Vorsprung auf Rosberg aufzubauen, der nach mir stoppen würde. Im zweiten Teil des Rennens realisierte ich, dass ich Kovalainen nahe kommen könnte und versuchte das Maximum aus meiner Fahrt bis zu den Boxenstopps zu machen, um vor ihm zu kommen. Das schaffte ich dann auch."

"Nun gehen wir nach Spa, zu einer Strecke, die ich sehr mag. Wir müssen den Freitag abwarten um zu sehen, wie konkurrenzfähig wir sein können. An diesem Punkt der Saison können wir uns ein Podium zum Ziel nehmen, wenn wir es schaffen, alles richtig hinzubekommen. Und wenn irgendetwas denjenigen vor uns passiert, dann können wir sogar versuchen, noch besser abzuschneiden. Wir müssen alles geben, um den dritten Rang in der Konstrukteurswertung zu halten."

"Als ich zu diesem Rennen in Valencia ankam, das sagte ich, dass es für mich eine Zeit im Ungewissen sein würde, denn ich müsste in meiner Rolle als Rennfahrer wieder Vertrauen gewinnen", so Badoer. "Es war für mich wichtig, so viele Kilometer abzuschließen, ohne irgendwelche ernsthaften Fehler zu machen. Und das habe ich geschafft. In Bezug auf meine körperliche Konstitution fühle ich mich fein, und dies ist ein weiterer Grund, um zufrieden zu sein."

"Ich bekam einen guten Start hin, machte ein paar Positionen gut, aber dann wurde ich von Grosjean getroffen, was mich wieder an das Ende des Feldes zurückwarf. Ich versuchte, mein eigenes Rennen zu fahren, aber es war nicht einfach, eine konstante Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten, besonders als ich die Führenden vorbei lassen musste."

"Beim ersten Boxenstopp leistete ich mir einen Fehler, der mich einen Platz kostete. Und dann war ich nur einen Tick auf der weißen Linie, wofür ich eine Durchfahrstrafe erhielt."

"Nun blicke ich mit Zuversicht auf Spa. Es ist eine Strecke, die ich kenne, und ich werde auch in der Lage sein, auf meine Erfahrung zu zählen, die ich an diesem Wochenende gesammelt habe.

"Dankeschön an das gesamte Team, das alles Mögliche unternahm, so dass ich mich wohl fühlte, ohne dass es mich unter irgendwelchen Druck gesetzt hat. Dankeschön auch an Michael, der das Wochenende über eine großartige Unterstützung war."

"Wir sind mit Kimis dritten Platz zufrieden", so Chefingenieur Chris Dyer. "Er repräsentiert das Maximum, das wir heute anstreben konnten. Fahrer, Team, Auto, all diese Elemente kamen auf bestmögliche Art und Weise zusammen, und das Ergebnis bestätigt dies."

"Was Luca betrifft, so war es ein weiterer schwieriger Tag an einem ebenso schwierigen Wochenende. Man muss jedoch betonen, wie sehr er sich verbessert hat, kontinuierlich Tag für Tag, Runde für Runde. Wir sind zuversichtlich, dass er sich kommendes Wochenende in Belgien in besserer Verfassung befinden wird."

"Heute haben wir mit Kimi das Maximum erreicht, der ein wahnsinniges Rennen fuhr, mit dem er es erneut auf das Podium geschafft hat", so Teamchef Stefano Domenicali. "Er war während des Rennens sehr konkurrenzfähig, machte zu den entscheidenden Momenten Druck, beim Start, und dann, als sich die Möglichkeit auftat, vor Kovalainen zu kommen."

"Luca schaffte es, das Rennen zu beenden, schloss dadurch sein Lern-Wochenende ab, das für ihn als Einstimmung diente, bevor er kommendes Wochenende in der besten Art und Weise das Belgien-Wochenende angeht."

"Angesichts unserer Entscheidung und jener der anderen Teams in Bezug auf die Entwicklung des diesjährigen Autos wird unser Ziel, den dritten Rang in der Konstrukteurswertung zu halten, schwieriger. Was uns betrifft, so werden wir unser Bestes geben, in dem Wissen, dass wir uns in einigen Rennen konkurrenzfähiger erwarten können als in anderen. Wir werden gerüstet sein müssen, um jede Chance auszunutzen, die sich uns auftut."

Fotoquelle: xpb.cc

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