Den Grand Prix von Europa hat Felipe Massa nur im TV gesehen

Formel 1 2009

— 24.08.2009

So hat Massa den Grand Prix erlebt

Mit Ehefrau Rafaela und Notebook im Bett statt im Formel-1-Cockpit: Felipe Massa war beim Grand Prix von Europa erstmals seit 2003 nur Zuschauer

Es war ungewohnt für Felipe Massa, an einem Formel-1-Sonntag nicht im Cockpit zu sitzen, sondern gemeinsam mit seiner schwangeren Ehefrau Rafaela vor dem Fernseher im Bett zu liegen und das Rennen nur aus der Ferne zu verfolgen. Doch genau so hat der verletzte Ferrari-Pilot den gestrigen Grand Prix von Europa erlebt.

"Ich hatte auch mein Notebook im Bett, um das Livetiming verfolgen zu können", so Massa. "Das letzte Mal, dass ich ein Rennen im TV gesehen habe, war Suzuka 2003. Das war damals das letzte Rennen der Saison und ich flog nicht nach Japan, weil ich nur Ferrari-Testfahrer war." Doch langweilig wurde ihm auch in seiner Wohnung in São Paulo nicht, denn per SMS gab er für das brasilianische Fernsehen Expertenkommentare ab.

"Ich drückte die ganze Zeit die Daumen - in der Hoffnung, dass die brasilianische Dominanz in Valencia anhalten würde. 2008 habe schließlich ich nach Pole und schnellster Runde gewonnen", erinnert der Landsmann von Sieger Rubens Barrichello. "Rubens hat einen fantastischen Job gemacht. Ich verfolgte seine Rundenzeiten und war mir sicher, dass er auch ohne Hamiltons Panne beim Stopp gewonnen hätte. Er war im zweiten Stint erstaunlich schnell und hat keine Fehler gemacht."

Die Performance von Ferrari stimmt Massa zufrieden: "Ich habe nach dem Rennen mit Stefano Domenicali und Luca di Montezemolo telefoniert. Im Qualifying haben wir noch unsere Schwierigkeiten, aber unsere Pace in den Rennen ist viel besser. Kimi ist ein gutes Rennen gefahren. Klar, er hatte nicht den gleichen Speed wie Hamilton und Rubens, aber er blieb wenigstens vor Kovalainen im zweiten McLaren."

Der 28-Jährige selbst bleibt noch bis Freitag in São Paulo und fliegt dann nach Miami, um sich dort vom ehemaligen CART-Arzt Steve Olvey untersuchen zu lassen. Sollten die CT-Scans weiteren Behandlungsbedarf aufzeigen, könnte er gleich in der Klinik in Miami bleiben. Laut Teamchef Domenicali soll dann Mitte September konkret darüber nachgedacht werden, wann Massa ins Cockpit zurückkehren könnte.

Fotoquelle: Ferrari

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