Kann Nico Rosberg am Wochenende in Belgien endlich auf das Podest fahren?

Formel 1 2009

— 25.08.2009

Williams für Spa-Francorchamps optimistisch

Nico Rosberg und Kazuki Nakajima rechnen sich für den Grand Prix in Belgien gute Chancen aus: Der Williams FW31 ist "auf allen Strecken gut"

Der Auftritt von Williams in der aktuellen Saison ist nach wie vor eine One-Man-Show. Während Nico Rosberg immer wieder punktet und meist dem Podest sehr nahe kommt, enden die Fahrten von Kazuki Nakajima immer wieder in Problemen. Das gleiche Bild zeigte sich auch am vergangenen Wochenende in Valencia.

"Es war schon seit Samstag ein schlechtes Wochenende", klagt der Japaner, der nach technischen Problemen im Qualifying nur von Rang 17 starten durfte. "Vor dort aus war es harte Arbeit. Aber immerhin konnte ich schon in der ersten Runde drei Posititionen gutmachen. Später war ich auf Platz 13 und hatte sogar Rang elf im Visier, als mich ein Reifenschaden weit zurückwarf. Bis dorthin lief es ganz gut, aber das Endergebnis ist natürlich traurig."

Bei Rosberg verlief das Valencia-Wochenende ohne Probleme: "Das Auto war wieder sehr gut. Wir sind auf allen Strecken gut dabei, was mich sehr zufrieden stimmt. Im Vergleich zu anderen Teams haben wir auch gute Entwicklungen gezeigt. Eigentlich hätten wir auf das Podium kommen können, aber leider hat McLaren einen noch größeren Sprung gemacht. Wir sind immer in Schlagdistanz zum Podest. Hoffentlich hat Kazuki bald auch mal mehr Glück."

Der Japaner gibt nicht auf. Sogar in der äußerst kurzen Pause zwischen Valencia und Spa-Francorchaps reist Nakajima nach Großbritannien, um erneut im Simulator zu arbeiten. Rosberg entspannt sich unterdessen in Monaco: "Spa-Francorchamps sollte gut für uns sein. Die Strecke ist im Gegensatz zu Valencia sehr schnell. Unser Auto ist überall gut. Vor allem aber in Belgien, denn wir haben ein tolles Aerodynamikpaket für schnelle Kurven."

"2008 hatten wir dort einige Probleme", erinnert Nakajima. Der Japaner fügt hinzu: "Aber in diesem Jahr waren wir überall gut dabei, deswegen glaube ich, dass wir auch in Spa-Francorchamps gut mithalten können. Im vergangenen Jahr haben die Wetterkapriolen alles etwas schwierig gemacht. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr stabilere Verhältnisse haben werden."

Für die beiden Williams-Piloten ist die Reise in die Ardennen nicht unbedingt der Lieblingstrip, aber allein der herausfordernden Strecke wegen doch eine angenehme Station. "Es liegt mitten im Niemandsland, ist also völlig anders als die Orte, die wir zuletzt besucht haben", meint Rosberg. "Aber so etwas macht die Formel 1 nun einmal aus." Nakajima ergänzt: "Die Gegend dort ist doch ganz nett und die Leute leben die Faszination Formel 1. Das ist doch schön."

Fotoquelle: xpb.cc

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