Mercedes-Sportchef Norbert Haug im Gespräch mit Jenson Buttons Vater John

Formel 1 2009

— 25.08.2009

Haug bestätigt Gespräche mit anderen Fahrern

McLaren-Mercedes hört sich auf dem Fahrermarkt um, "sonst würden wir unseren Job nicht machen" - Rückkehr von Fernando Alonso kein Thema

Teamchef Martin Whitmarsh behauptet, dass McLaren-Mercedes derzeit nur mit den eigenen Fahrern über die nächste Saison spricht, doch das scheint nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen. Mercedes-Sportdirektor Norbert Haug gibt jedenfalls zu, dass auch zu anderen Piloten als Heikki Kovalainen Kontakt besteht.

"Wir sprechen natürlich mit Fahrern. Ich spreche mit Fahrern. Ich bin sehr wohl informiert, wer für uns in Frage kommt. Wäre das nicht der Fall, würden wir unseren Job nicht machen", erklärt Haug. Offen ist derzeit noch, bis wann der Teamkollege von Lewis Hamilton bekannt gegeben werden soll: "Wir werden zum Zeitpunkt X, den wir natürlich nicht veröffentlichen, entscheiden, wer nächstes Jahr für uns fahren wird."

Als heißester Kandidat gilt derzeit Williams-Pilot Nico Rosberg, der unbedingt in ein Siegerteam wechseln möchte und schon offen mit McLaren-Mercedes flirtet. Eine Rückkehr von Fernando Alonso ist hingegen kein Thema: "Mit Fernando ist zu keinem Zeitpunkt gesprochen worden. Ich rede immer wieder mit ihm, schicke ihm eine SMS, wenn er ein gutes Rennen gefahren ist. Aber über Verträge wurde nie gesprochen", stellt Haug klar.

Kovalainen steht derzeit unter Druck, sich mit guten Leistungen für einen Verbleib zu empfehlen. Ein Gespräch mit Whitmarsh vor dem Grand Prix von Europa hat offenbar Wirkung gezeigt - der Finne war plötzlich an allen drei Tagen so nahe an Hamilton dran wie sonst nie in dieser Saison. "Er hat einen besseren Job gemacht als bei anderen Rennen", bestätigt Haug. Dennoch werden Kovalainen nur Außenseiterchancen auf den Vertrag eingeräumt.

Aber: "Er hat sein bestes Ergebnis eingefahren. Er ist aus der ersten Startreihe losgefahren. Sicherlich ist der vierte Platz vom zweiten aus nicht genau das, was man sich erwartet, aber es war sein bestes Resultat bisher. Insofern muss man immer zu seinem Fahrer stehen. Wir haben ihm bei etlichen Rennen zuvor nicht die beste Ausrüstung gegeben. Alles andere, was wir zu diskutieren haben, diskutieren wir intern", so Haug.

Fotoquelle: xpb.cc

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