Gestresst: Flavio Briatore wird nicht warm mit der Gerüchteküche der Formel 1

Formel 1 2009

— 26.08.2009

Briatore: "Es gibt mehr Gerüchte als Tatsachen"

Renault-Teamchef Flavio Briatore stört sich an den ständigen Spekulationen und hätte sich ein Comeback von Michael Schumacher gewünscht

Kaum hat sich die Tür zum Fahrermarkt auch nur einen Spalt weit geöffnet, schon dreht sich das Pilotenkarussell munter im Kreis: Auch in diesem Jahr hat die "Silly Season" recht frühzeitig begonnen und wieder einmal dreht sich alles um Fernando Alonso. Der spanische Ex-Weltmeister fährt im Augenblick bei Renault, könnte Gerüchten zufolge aber schon bald einen Ferrari pilotieren.

Renault-Teamchef Flavio Briatore ist die ständigen Spekulationen um seinen Superstar langsam leid: "In der Formel 1 gibt es mehr Gerüchte als Tatsachen", sagte der Italiener der 'dpa'. "Seit zwei Jahren frage ich mich nun schon, was morgen geschehen wird. Wenn es zu einer Entscheidung kommt, dann werden wir sie gewiss kommunizieren", meint Briatore.

"Wir haben eine ausgezeichnete Beziehung zu Ferrari und würden das gerne so beibehalten. Sie sind ein großartiges Team und haben schon viel erreicht. Dafür muss man ihnen Respekt zollen. Nichtsdestotrotz versuche ich, sie zu schlagen", erläuterte der Teamchef der britisch-französischen Renault-Mannschaft. Am liebsten hätte er allerdings seinen früheren Piloten herausgefordert.

Briatore wäre einem Comeback von Michael Schumacher offen gegenüber gestanden: "Die einzige gute Sache in diesem Jahr wäre seine Rückkehr gewesen. Einige Teams standen seinem Test im Weg und das macht doch überhaupt keinen Sinn. Es wäre einfach fantastisch gewesen", so Briatore. An einen zweiten Anlauf glaubt er nicht: "Wenn es nicht jetzt passiert, dann überhaupt nicht."

Fotoquelle: xpb.cc

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