Red Bull hat schon vor dem Rennen geahnt, dass der Motor eingehen könnte

Formel 1 2009

— 27.08.2009

Vettel-Motorschaden kam nicht überraschend

Red Bull hatte schon vor dem Rennen in Valencia eine Ahnung, dass Sebastian Vettels Motor nicht halten würde - "Menschliches Versagen" bei Renault

Der Motorschaden von Sebastian Vettel im Rennen in Valencia, nur einen Tag nach dem Trainingsschaden mit einem anderen Triebwerk am Samstagmorgen, kam für Red Bull offenbar nicht so überraschend, wie dies zunächst dargestellt wurde. Bereits vor dem Start dürfte es Anzeichen gegeben haben, dass das V8-Aggregat seinen Geist aufgeben würde.

"Ein Installationsproblem führte zum Schaden vor dem Qualifying. Insofern hatten wir vor dem Rennen Bedenken, was Sebastians Motor anging, aber wir waren dennoch zuversichtlich genug, dass der Motor bis zum Ende durchhalten würde", bestätigt Teamchef Christian Horner auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'. Renault habe die Empfehlung gegeben, den Motor dennoch einzusetzen, und daran habe sich Red Bull am Sonntag gehalten.

Die Ursache für das Installationsproblem war laut Horner "menschliches Versagen auf Renault-Seite". Und weil offenbar schon im Vorfeld unklar war, ob Vettel überhaupt durchfahren würde können, hegt man bei der Konkurrenz Verschwörungstheorien: Der Deutsche könnte im Wissen über den angeschlagenen Motor am Start absichtlich Jenson Button den Weg abgeschnitten haben, heißt es.

Bei Red Bull hofft man indes, dass man die Saison mit den verbleibenden Motoren straffrei zu Ende fahren kann: "Wir hoffen, dass wir mit den restlichen Kilometern auf bereits gebrauchten Motoren und mit den zwei neuen Motoren durchkommen werden. Wir müssen aber an den nächsten Freitagen unweigerlich auf ein paar Trainingskilometer verzichten", erklärt Horner. Der Einsatz eines neunten Renault-V8 würde einmalig eine Rückversetzung in der Startaufstellung bedeuten.

Fotoquelle: xpb.cc

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