Timo Glock und Jarno Trulli hätten locker in die Punkte fahren können

Formel 1 2009

— 30.08.2009

Technische Probleme vermasseln Toyotas Rennen

Die Ausgangsbasis war gut, doch am Ende gab es wegen technischer Probleme für den Toyota-Rennstall keinen einzigen Punkt

Das Toyota-Team erlebte beim Großen Preis von Belgien eine herbe Enttäuschung. Jarno Trulli war von der aussichtsreichen zweiten Position ins Rennen gegangen, musste sich jedoch nach einem verpatzten Boxenstopp und am Ende mit einem Ausfall ohne Punkte begnügen. Auch für Timo Glock lief es nicht rund, er kam als Zehnter ebenfalls ohne Punkte ins Ziel.

"Ich bekam einen ziemlich guten Start hin", so Glock. "Ich fuhr auf der vierten Position, als das Safety Car auf die Strecke kam, wir hatten also eine gute Chance auf Punkte. Aber bei meinem ersten Boxenstopp hatten wir Probleme mit dem Tankschlauch, was mich Zeit und Positionen kostete."

"Die Mannschaft leistete gute Arbeit und wechselte schnell auf den Backup-Rüssel, aber nichtsdestotrotz verloren wir Zeit. Es gab klarerweise ein Problem mit dem Rüssel, und wir müssen analysieren, was passiert ist, und verhindern, dass in Zukunft irgendwelche ähnliche Probleme auftreten. Ich gab mein Bestes, und das Auto war ganz schnell, aber es sollte nicht sein."

"Ich kann nicht sagen, wie enttäuscht ich von diesem Rennen bin", meinte Trulli. "Ich habe wirklich ein tolles Ergebnis erwartet, denn wir waren nach der Qualifikation in guter Verfassung. In der ersten Kurve lag ich direkt hinter Heidfeld und am Kurvenausgang dachte ich eigentlich, dass er schneller beschleunigen würde."

"Ich weiß nicht, ob er ein Problem hatte. Jedenfalls traf ich ihn leicht und das brach mit den Frontflügel. Es gab einige Vibrationen, sodass ich keine Wahl hatte: Ich musste einen Boxenstopp einlegen. Anschließend konnte ich nichts mehr ausrichten. Letztendlich entdeckte mein Team ein Problem mit dem Bremsenverschleiß und wir entschieden dann, dass es sicherer wäre, das Rennen zu beenden."

"Unglücklicherweise konnten wir heute nicht das Maximum aus dem Auto machen", so Teamchef Tadashi Yamashina. "Und das, obwohl wir eine so viel versprechende Position in der Startaufstellung hatten. Mir tut es für unsere Fans leid, denn alle hatten ein viel besseres Ergebnis erwartet. Jarnos Rennen wurde in der ersten Runde entschieden, und Timo hatte ein Problem mit dem Tankrüssel, was ihn davon abhielt, Punkte zu holen."

"Es war für uns also ein sehr frustrierender Tag, besonders da das Auto konkurrenzfähig war und wir unser Ziel einer beträchtlichen Verbesserung im Qualifying erreicht haben. Wir werden in der Fabrik arbeiten, um das Problem mit dem Tankrüssel in den Griff zu bekommen und beim Großen Preis von Italien mehr aus dem Auto zu holen."

Fotoquelle: xpb.cc

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