Jenson Button musste sein Auto nach dem Unfall abstellen

Formel 1 2009

— 30.08.2009

Button im Pech - Barrichello mit Glück im Unglück

Während Jenson Button in der ersten Runde durch einen Unfall ausfiel, konnte Rubens Barrichello mit viel Glück zwei WM-Punkte ins Ziel retten

Der Große Preis von Belgien war nicht das Wochenende des Brawn-Teams. Jenson Button schnitt in der Qualifikation auf Platz 14 enttäuschend ab, wurde im Rennen in der ersten Kurve von der Strecke geräumt und musste aufgeben. Teamkollege Rubens Barrichello verlor im Rennen drei Positionen und wurde schlussendlich Siebter.

Dabei standen die zwei WM-Punkte auf wackeligen Beinen, denn gegen Ende des Rennens spuckte sein Auto in einer spektakulären Rauchwolke laufend Öl aus. Als der Brasilianer das Auto an der Box abstellte, fing es sogar Feuer.

"Ich muss nach einem solch ereignisreichen Rennen wirklich glücklich über den siebten Rang und die zwei Punkte sein", so Barrichello. "Wir hätten aus dem heutigen Tag viel mehr machen sollen, aber das Problem mit der Kupplung am Start beraubte uns um jede Chance auf ein Podium, was für mich und das Team frustrierend ist."

"Am Ende der ersten Runde veränderten wir meine Strategie, tankten für den ersten Abschnitt des Rennens länger auf, was ein guter Schachzug war. Dieser verschaffte mir die Chance, es in die Punkte zu schaffen", so Barrichello, der von seinem Team während der ersten Safety-Car-Phase an die Box geholt wurde.

"Ich hatte im Rennen von da an Spaß und das Überholmanöver an Mark Webber in der Blanchimont war definitiv einer meiner Höhepunkte. Das Ölleck verschaffte uns ein paar Runden voller Sorgen, aber ich war in der Lage, die Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten. Es war eine große Erleichterung, das Auto sicher ins Ziel zu bringen."

"Ich hatte einen wirklich guten Start und hatte in den ersten paar Kurven ein paar Plätze gutgemacht, lag vor Lewis und Rubens", so Button. "Ich hatte die Gerade in Richtung der siebten Kurve nach Eau Rouge einen guten Lauf. Ich war außen von Heikki und lenkte in die Kurve ein, aber Romain bremste sich einfach selbst aus und traf mein Hinterrad. Das war mein heutiges Rennen gewesen."

"Das ist frustrierend, denn ich lag auf einer ordentlichen Position, nachdem ich ein paar Plätze gutgemacht hatte und eine Menge Benzin an Bord hatte. Aber es ist besser, meinen ersten Ausfall hier zu haben, wo ich nicht so konkurrenzfähig war, als dann, wenn ich an der Spitze fahre. Wir sind entschlossen, beim nächsten Rennen auf der Strecke zurück zu schlagen und konkurrenzfähiger zu sein, auf einer Strecke, die zu unserem Auto ganz gut passen sollte."

"Das ist heute für uns ein sehr enttäuschendes Rennen, denn es gab Potenzial für mehr", so Teamchef Ross Brawn. "Rubens' Auto schaltete am Start in die Anti-Stall-Funktion, was dazu führte, dass er in der Startaufstellung stehen blieb. Dies war für das gesamte Team sehr frustrierend. Es war am Auto ein technisches Problem, und wir müssen dieses schnell in den Griff bekommen, da es uns in dieser Saison schon zu oft erwischt hat."

"Als das Safety Car auf die Strecke kam, zogen wir daraus einen Vorteil und wechselten Rubens auf eine Strategie, die effektiv eine Ein-Boxenstopp-Strategie war. Von da an fuhr er extrem gut."

"Sein Auto hatte bei noch verbleibenden zwei Runden ein Ölleck, aus diesem Grund baten wir ihn, zurück zu stecken und nicht mehr länger Heikki Kovalainen zu jagen, es zu schaffen, das Auto bis an das Ende des Rennens zu bringen."

"Jenson hatte von Position 14 einen wirklich guten Start und machte ein paar Plätze gut, bis er in der siebten Kurve von hinten getroffen wurde, was sein Rennen beendete. Es gibt wichtige Lektionen, die wir aus diesem Wochenende mitnehmen können. Und vor den letzten fünf Rennen der Saison muss etwas harte Arbeit in der Fabrik erledigt werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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