Ein Jahr nach ihrer Gründung wählt die FOTA einen neuen Vorsitzenden

Formel 1 2009

— 02.09.2009

FOTA wählt im Dezember neue Führung

Die Teamvereinigung FOTA feiert am 11. September ihren ersten Geburtstag, die neue Führung wird aber erst im Dezember gewählt

Vor einem Jahr wurde am Rande des Grand Prix von Italien in Monza die Teamvereinigung FOTA (Formula One Teams Association) konstituiert. Am 11. September, also am Freitag des diesjährigen Rennwochenendes im Königlichen Park, feiert die FOTA ihren ersten Geburtstag. Damit muss auch eine neue Führung gewählt werden.

Der Vorsitzende Luca di Montezemolo (Ferrari) und sein Stellvertreter John Howett (Toyota) müssen laut Statuten nach einem Jahr aus dem Amt ausscheiden - zumindest theoretisch, denn: "Sollte es ein einheitliches Anliegen sein, dass jemand ausnahmsweise im Amt bleibt, dann könnte das umgesetzt werden. Konstitutionell gesehen ist es aber so, dass sich die Ämter auf Rotationsbasis zwischen den Teams verschieben", erklärt Howett auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'.

Hierarchische Vergabe des Vorsitzes

Die Wahl wird voraussichtlich erst im Dezember stattfinden. Das Amt des Vorsitzenden kann übrigens nicht an einen Repräsentanten eines beliebigen Teams übergeben werden: Vorsitzender kann nur ein Mitglied eines Teams sein, das gewisse Erfolge in der Formel-1-Geschichte vorweisen kann. In diesem ersten Rotationskreisel bewegen sich die etablierten Teams wie Ferrari und Co., im zweiten dann die neueren Teams wie Toyota und Co.

Die einzelnen FOTA-Arbeitsgruppen können ihre Vorsitzenden selbst bestimmen. Unabhängig davon kamen zuletzt aber Diskussionen auf, ob es nicht inzwischen zu viele Arbeitsgruppen und Komitees gibt - etwa für die Regelung der Testfahrten oder die Erstellung des neuen Rennkalenders. Aber Howett sieht das nicht so eng: "Das glaube ich nicht", beantwortet er die Frage nach einer Überflutung an Arbeitsgruppen. "Das Testkomitee gibt es zum Beispiel schon lange."

Zusammenführung mit FIA-Arbeitsgruppen

"Okay, es gibt eine Überlappung der Sportlichen und Technischen Arbeitsgruppe der FOTA und der der FIA. Aber sobald wieder mehr Vertrauen in die Arbeit der Formel-1-Kommisson aufgebaut ist, können wir uns wieder in die anderen beiden Arbeitsgruppe integrieren", kündigt er an. Dies werde noch "sechs bis acht Monate" dauern. Die Bildung eigener FOTA-Arbeitsgruppen neben denen der FIA sei seinerzeit wichtig gewesen, um Einigkeit unter den Teams zu schaffen.

Apropos Einigkeit: Ziel der FOTA ist es natürlich, 2010 alle 13 Teams unter einen Hut zu bringen. Derzeit gibt es nur acht Mitglieder. Howett ist diesbezüglich recht optimistisch: "Wir machen Fortschritte. Force India könnte schon in Monza erledigt werden. Wir werden dort eine Diskussion haben. Wir haben auch von einigen neuen Teams schon Mitgliedsanträge erhalten. Ich denke, dass Williams dann sehr bald folgen wird."

Fotoquelle: xpb.cc

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