In Malaysia formiert sich gerade eine Gruppe, die in die Formel 1 möchte

Formel 1 2009

— 03.09.2009

Malaysia plant Formel-1-Nationalteam

Ein Geschäftskonsortium aus Malaysia plant die Gründung eines Formel-1-Rennstalls - Chance für Mario Theissen und Peter Sauber?

Seit der Ausstiegsankündigung von BMW ist für 2010 wieder einer der 13 Startplätze in der Formel 1 frei. Zwar hat sich das BMW Sauber F1 Team in der Hoffnung, einen neuen Eigentümer zu finden, um diesen Slot beworben, doch bei der FIA liegen auch weitere Einschreibungen vor, etwa von Epsilon Euskadi unter der Führung von Joan Villadelprat.

Hoffnung für Mario Theissen und 20-Prozent-Teilhaber Peter Sauber, die die Suche nach Investoren federführend in die Hand genommen haben, kommt nun aus Malaysia: Laut Informationen von 'Mailsport' formiert sich dort gerade ein Geschäftskonsortium um den erfolgreicher Airliner Tony Fernandes, der jedoch nicht mit seiner AirAsia, sondern als Privatmann investieren möchte. Die AirAsia ist als Sponsor vertraglich an Williams gebunden.

Unterstützt wird das Projekt von der malaysischen Regierung, die schon den Grand Prix in Kuala Lumpur und Fahrer Alex Yoong in die Königsklasse gebracht hat. "Es wurde noch nichts finalisiert und es gibt nichts, was ich kommentieren möchte. Ich bestätige das nicht, aber ich sage auch nicht, dass es nicht passieren wird", lässt Sportminister Datuk Ahmad Shabery Cheek in einem Statement, das viel Spielraum für Fantasie lässt, ausrichten.

Von 'Mailsport' zu detaillierteren Aussagen gedrängt, entgegnet der Politiker: "Warten wir auf die Bekanntgabe des Premierministers. Wer weiß, was nach dem Grand Prix von Singapur passieren wird?" Das wäre ein perfektes Timing für eine Pressekonferenz, denn der gesamte Formel-1-Zirkus wäre dann ohnehin im weitesten Sinne in der Gegend und könnte problemlos zu einer Pressekonferenz eingeladen werden.

Doch die Spekulationen in Malaysia drehen sich erstaunlicherweise weniger um das BMW Sauber F1 Team als vielmehr um eine neue Operation. Angeblich haben bereits Gespräche mit dem neuen Lotus-Geschäftsführer Dany Bahar, früher rechte Hand von Dietrich Mateschitz und später bei Ferrari, und Konstrukteur Mike Gascoyne stattgefunden. Gascoyne arbeitet eng mit dem Litespeed-Team zusammen, das sich für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 beworben hatte.

Fotoquelle: xpb.cc

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