Ari Vatanen outet sich als Fan von traditionsreichen Strecken wie Silverstone

Formel 1 2009

— 05.09.2009

Vatanen kämpft für Traditionsstrecken

FIA-Präsidentschaftskandidat Ari Vatanen will sich für Silverstone und Co. einsetzen, um die langfristige Zukunft der Formel 1 zu sichern

Die Investmentgesellschaft CVC, der die Formel 1 gehört, braucht Geld, also werden Grands Prix in der Regel dort ausgetragen, wo die Veranstalter am meisten bezahlen. Doch Ari Vatanen, Kandidat auf das Amt des FIA-Präsidenten, möchte sich dafür einsetzen, dass diese Entscheidungen nicht mehr nur nach finanziellen Gesichtspunkten getroffen werden.

"Wenn wir fahren, wo die Tribünen leer sind, und gleichzeitig die traditionellen Fans kein Rennen mehr zu sehen bekommen, stimmt etwas nicht", wird der ehemalige Rallye-Weltmeister von 'Reuters' zitiert. "Die Tatsache, dass Silverstone nächstes Jahr kein Rennen mehr hat, Hockenheim, Frankreich - das bedeutet, dass wir unsere traditionellen Kunden befremden. Es ist nicht so einfach, diese Leute später wieder zurückzugewinnen."

Als "Symbol" für seine Bemühungen sieht Vatanen den klassischen Grand Prix von Großbritannien, der 2010 aus kommerziellen Gründen von Silverstone nach Donington übersiedeln soll: "Ich bin nicht gegen Donington, aber für Silverstone, denn ich sehe es insgesamt betrachtet nicht als vernünftige Entscheidung, nach Donington zu gehen." Neue Rennen, die den Kalender bereichern, etwa Singapur, könne er begrüßen, viele andere neue Schauplätze aber nicht.

Denn: "Wenn die Rennen so teuer zu organisieren sind, dass eine mittelständische Familie nicht mehr mit ihren Kindern hingehen kann, dann läuft etwas schief", seufzt der Gegenkandidat von Jean Todt. "Wir bedrohen unsere eigene Zukunft - wir müssen zum Ausgangspunkt zurück. Ich bewundere Bernie für alles, was er geleistet hat, aber wir sollten nicht an die nächsten zwei oder drei Jahre denken, sondern an die nächsten zehn - daran, wie man die Formel 1 entwickeln kann."

Fotoquelle: xpb.cc

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