Ein Bild nach dem Geschmack von Bernie Ecclestone: Karun Chandhok im Formel 1

Formel 1 2009

— 09.09.2009

Ecclestone wünscht sich Chandhok im Force India

Eigentlich hätte Bernie Ecclestone lieber Karun Chandhok im Cockpit des VJM02 gesehen, doch stattdessen kommt nun Vitantonio Liuzzi zum Zuge

Das Starterfeld der Formel 1 erfuhr in den vergangenen Tagen und Wochen einige Veränderungen: Erst musste Sébastien Bourdais bei Toro Rosso seinem Nachfolger Jaime Alguersuari weichen, dann dockte Romain Grosjean statt Nelson Piquet bei Renault an. Auch bei Ferrari gab es einen Fahrertausch, weil Felipe Massa nach seinem Unfall in Ungarn eine längere Pause einlegen muss.

So durfte sich Testfahrer Luca Badoer in Valencia und Spa-Francorchamps am Lenkrad des F60 aus Maranello versuchen, konnte bei seinen Renneinsätzen aber nicht wirklich überzeugen. Rechtzeitig zum Heimrennen in Monza holten sich die Roten nun einen weiteren Italiener: Giancarlo Fisichella bestreitet die restlichen Grands Prix in dieser Saison für Ferrari und verlässt Force India vorzeitig.

Das freigewordene Cockpit beim indisch-britischen Team übernimmt ab sofort Vitantonio Liuzzi, der Dritte Fahrer des Rennstalls von Geschäftsmann Vijay Mallya. Doch Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist damit nicht sonderlich zufrieden: "Ich hatte eigentlich gehofft, dass Vijay Karun (Chandhok; Anm. d. Red.) eine Chance geben würde. Ich bin schon etwas enttäuscht darüber, dass er den italienischen Burschen ins Auto setzt."

"Ich weiß nicht, ob er das aus vertraglichen Gründen tun muss", meint Ecclestone. "Ich hätte jedenfalls nur zu gerne gesehen, dass Karun in den verbleibenden Rennen im Auto sitzt. Wir müssen ihn schnellstmöglich in einen Formel-1-Rennwagen bringen. Er hat das Talent und die Fähigkeiten dafür", so der 78-Jährige in der 'Hindustan Times'. "Es geht nur darum, dass sich jemand dieser Sache annimmt und es ihm jetzt ermöglicht."

"Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass Karun keine Leistung bringen könnte", sagt Formel-1-Chef Ecclestone. Der Brite denkt freilich schon voraus: Spätestens 2011 soll in Neu-Dehli der erste Grand Prix über die Bühne gehen - und ein indischer Rennfahrer könnte entsprechend die Werbetrommeln rühren. Mehr als einen Test bei Red Bull hat GP2-Pilot Chandhok bislang aber noch nicht vorzuweisen.

Fotoquelle: xpb.cc

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