Timo Glock im TF109: Sieht schnell aus, ist aber noch zu langsam

Formel 1 2009

— 11.09.2009

Toyota sucht noch den fehlenden Speed

Die Japaner erlebten mit Timo Glock und Jarno Trulli ein reibungsloses Training, aber noch ist man mit der Geschwindigkeit des Autos nicht zufrieden

Das Toyota-Team kämpft in dieser Saison bekanntlich mit schwankenden Leistungen. In 2. Freien Training zum Großen Preis von Italien war Timo Glock mit 0,710 Sekunden Rückstand auf Position sechs zu finden, Teamkollege Jarno Trulli fehlten 1,043 Sekunden. Der Lokalmatador belegte damit Position 13.

"Das war ein ziemlich gutes zweites Training", meinte Glock. "Es war schwieriger als am Morgen, aber wir nahmen am Setup ein paar Veränderungen durch, und am Nachmittag fühlte sich das Auto allgemein besser an. Wir holten aus dem Auto mehr Leistung raus und arbeiteten uns durch unser normales Programm, ohne dabei Probleme zu haben."

"Das Auto fühlte sich ziemlich gut an, aber natürlich müssen wir daran arbeiten, unsere Rundenzeiten wieder zu verbessern. Wenn wir die richtige Aerodynamik-Balance finden können, dann denke ich, dass wir hier in Ordnung sein werden."

"Die neuen Randsteine sind in Ordnung. Sie sind im Vergleich zum vergangenen Jahr anders, aber noch akzeptabel. Das Wetter ist im Vergleich zum Regen im vergangenen Jahr ebenfalls ein wenig anders, und das war definitiv eine Verbesserung."

"Dies war für mich ein typischer Freitag, und er verlief ohne Probleme reibungslos", so Trulli. "Wie gewöhnlich testeten wir die beiden verschiedenen Reifen und arbeiteten auch am Setup des Autos. Wir nahmen nach dem ersten Training ein paar Verbesserungen vor, ich war aus diesem Grund am Nachmittag über das Auto glücklicher."

"Wir haben immer noch etwas Arbeit zu erledigen, um uns zu verbessern, und auf dieser Strecke das Maximum aus ihm heraus zu holen. Wir werden uns aus diesem Grund alle Daten anschauen, um das Setup für das Qualifying zu verbessern."

"Heute haben wir auch zum ersten mal die neuen Randsteine in den Schikanen erlebt, und diese scheinen in Ordnung zu sein. Ich hatte mit ihnen kein Problem. Es ist schön, zurück in Italien zu sein, vor meinen heimischen Fans zu fahren. Ich hoffe einfach, dass ich ihnen am Sonntag ein gutes Rennen liefern kann."

"Monza ist immer ein sehr besonderer Kurs", so Chefingenieur Dieter Gass, "Aufgrund der fehlenden Tests in diesem Jahr scheint der Unterschied zu den anderen Strecken sogar noch größer zu sein. Man hat die üblichen Probleme, wenn man versucht, mit viel weniger Abtrieb zu fahren, was natürlich bedeutet, dass es einem im Vergleich zur Basis-Konfiguration an Haftung mangelt."

"Wir hatten einen ordentlichen Tag und arbeiteten uns durch unser Programm, das uns jede Menge Informationen bereitgestellt hat, mit denen wir arbeiten werden. Wir werden weiterhin vor der Qualifikation an der Balance des Autos arbeiten. In Bezug auf die Reifen scheinen sich die mittlere und die weiche Mischung ziemlich so zu verhalten, wie wir dies erwartet hatten. Wir erwarten also keinerlei größere Probleme, da beide in Ordnung zu sein scheinen."

Fotoquelle: xpb.cc

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