Sebastian Vettel musste mit nur 35 Runden über den Freitag kommen

Formel 1 2009

— 11.09.2009

Red Bull mit Sparprogramm

Das Freitagsprogramm bei Sebastian Vettel war geprägt vom Motorenmangel - Mark Webber mit mehr Runden - Zufriedenheit dominiert bei beiden

In den Vorjahren gab es direkt vor dem Italien-Grand-Prix immer Testfahrten in Monza, um sich auf die besondere Strecke einzuschießen. Das Testverbot des Jahres 2009 setzte dieser Tradition ein Ende. Umso wichtiger war es am ersten Tag in Italien, viel zu fahren. Das aber war bei Sebastian Vettel nicht möglich. Der Heppenheimer musste den Motor schonen, um möglichst ohne zusätzlichen neunten Motor bis zum Saisonende zu kommen.

Vettel beendete die beiden Trainings jeweils auf dem 18. Rang - doch Alarmglocken schrillten nicht. Die Vorbereitungen seien so verlaufen, wie das geplant war. Mark Webber wiederum genoss die zahlreichere Fahrzeit, fand sich am Morgen auf Platz neun wieder, am Nachmittag war er 14. Doch ein Elektrikproblem bremste den Fortschritt in der zweiten Einheit.

"Es ist schon überraschend, wen man heute an der Spitze der Zeitenliste sieht und wen im Mittelfeld", so Vettel nach beiden Trainings. "Bei uns lief nichts falsch, alles war planmäßig. Wir wussten, dass uns ein schwieriger Freitag bevorstehe, weil ich nur wenige Motoren bis zum Saisonende habe. Wir nutzten die Runden, wie wir heute hatten, und alles schien gut zu laufen. Wir müssen uns noch verbessern. Wir werden nun schauen, wer schnell war und wer mit der Benzinlast spielte. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man unmöglich sagen, wer an der Spitze sein wird."

Für Webber lief nicht alles so plangemäß. "Wir hatten im zweiten Training ein Elektrikproblem, das vereitelte einen weiteren Versuch", so der Australier. "Die Jungs haben das Auto aber wieder hinbekommen. Hier ist es wichtig, viel zu fahren, denn wir sind zum ersten Mal im Jahr in Monza. Sonst gab es immer die Tests davor. Die Strecke ist immer einzigartig. Die Geschwindigkeit ist sehr hoch, das Auto bewegt sich. Ich hatte heute Spaß beim Fahren. Wir müssen noch etwas Pace finden, aber ich bin sicher, dass wir morgen vorn dabei sind."

Fotoquelle: xpb.cc

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