Die Silbernen waren am ersten Tag im Ferrari-Land schnell unterwegs.

Formel 1 2009

— 11.09.2009

Silber spitzt die Pfeile für Monza

Die Silbernen hoffen nach den zuversichtlich stimmenden Freien Trainings auf einen goldenen Samstag und Sonntag in Monza

Die Mechaniker von McLaren haben offensichtlich den richtigen Dreh für den Hochgeschwindigkeitskurs in Monza gefunden. "Es zerrt immer ein wenig an den Nerven, wenn man zu einem solch einzigartigen Kurs kommt wie diesen, weil man nicht genau weiß, ob man in Sachen Aerodynamik die richtige Richtung eingeschlagen hat", erklärte Lewis Hamilton die Anspannung, die im Team herrschte bevor es auf die Strecke ging.

Die Anspannung löste sich jedoch relativ schnell, denn die Silberpfeile waren auch relativ schnell, dominierten den ersten Lauf des Freien Trainings und konnten in der Nachmittagssession mit vollen Tanks an der Rennabstimmung feilen.

Dennoch war bei Silber nicht alles Gold was glänzte. Lewis Hamilton verlor gleich am Morgen ein Teil seines MP4-24 (eine Abdeckklappe zum Tanken) und kämpfte am Nachmittag nach einen etwas zu heftigen Bremsmanöver in der Variante della Roggia kurzzeitig mit Vibrationen am Wagen. Letztlich konnte er aber genau wie sein Teamkollege einen produktiven Tag verzeichnen. Heikki Kovalainen war seinerseits konstant schnell unterwegs, fuhr morgens die zweitschnellste und nachmittags die viertschnellste Zeit. "Wir sind in den Kurven schneller als im Vorjahr, das ist sehr gut", gab der Finne zu Protokoll. Dabei hilft McLaren-Piloten auf dieser Strecke das KERS. "Der Vorteil durch KERS beträgt pro Runde beinahe vier Zehntel. In den Geraden und beim Herausbeschleunigen aus den langsamen Kurven kommt uns KERS zu Gute", sagt Kovalainen.

"Es ist schon komisch", fährt der Finne fort. "Die Teams haben alle unterschiedliche technische Lösungen gefunden aber die Rundenzeiten sind eng beieinander." Summa Summarum waren die Silbernen mit dem ersten Tag in Monza zufrieden. "Das sah gut aus, wir waren im Renntrimm konstant schnell, die Platzierungen vom Freitag müssen nicht die vom Samstag sein - den Vierten trennen heute eine Sekunde vom Zwanzigsten", schlägt Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug in die selbe Kerbe.

Die Mannen in Silber schöpfen aus dem ersten Tag in Monza dennoch Optimismus. "Wir schöpfen aus den Resultaten und der Richtung, die wir in den beiden Sessions eingeschlagen haben Mut", sagt McLaren-Teamchef Martin Whitmarsch. Silber spitzt also schon die Pfeile für das Qualifying am Samstag und das Rennen am Sonntag. Man wird sehen, was das Team in den kommenden Tagen im Köcher hat.

Fotoquelle: xpb.cc

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