Robert Kubica musste sein Auto ebenso abstellen wie Nick Heidfeld

Formel 1 2009

— 12.09.2009

BMW Sauber F1 Team mit doppelter Technik-Schlappe

In der Qualifikation verweigerten plötzlich zwei brandneue Motoren im Heck der Autos von Nick Heidfeld und Robert Kubica ihren Dienst

Nach viel versprechenden Trainingsergebnissen wurde das BMW Sauber F1 Team im Qualifying zum Großen Preis von Italien in Monza enttäuscht: Während Robert Kubica und Nick Heidfeld Runde um Runde schneller wurden, blieben plötzlich beide Autos mit Motordefekten stehen. Beide Triebwerke waren neu. Kubica qualifizierte sich deshalb nur für Platz 13. Heidfeld, dessen Motor zuerst kaputtging, wurde 15.

"Das ist eine sehr schwierige Situation für mich, nicht nur für diesen Grand Prix, sondern auch für die kommenden Rennen", so Kubica. "Ich habe nicht viele Motoren übrig. Es ist auch unglücklich für Nick, der hier echt schnell war. Obwohl ich ein wenig kämpfen musste, war ich ziemlich zuversichtlich, das Top-10-Qualifying zu erreichen."

"Ich war nicht ganz glücklich mit dem Auto im ersten Qualifying-Segment, aber es war in Q2 sofort schnell. Mir ist eine ziemlich gute Runde gelungen, dann hatte ich aber Verkehr in den zwei nächsten Runden. Der Motorschaden macht meine Ausgangsposition für die letzten Rennen der Saison sehr kompliziert."

"Es ist extrem schade, dass wir dieses Motorproblem bekommen haben, wo es gerade so gut lief", so Heidfeld. "Wir hatten schon in Spa ein gutes Qualifying, da war ich Dritter. Heute früh war ich auch Dritter, und nachdem das Auto hier wirklich schnell war, hatte ich natürlich auf einen guten Startplatz gehofft."

"Wir haben bei uns im Team so gut wie nie technische Defekte, und natürlich ist es sehr ungewöhnlich, dass Robert und ich binnen Minuten beide mit neuen Motoren Probleme bekommen. Wir werden herausfinden, was da los war. Von Platz 15 wird es kein leichtes Rennen, aber ich werde bestimmt nicht aufgeben und will das Bestmögliche herausholen."

"Beide Fahrer beklagten im zweiten Teil des Qualifyings einen Motorschaden, soweit wir das den Daten entnehmen können mit gleichem Schadensverlauf", so BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. "Beide Triebwerke waren neu."

"Der Defekt kann deshalb nicht der Laufleistung oder einer überhöhten Belastung zugeordnet werden. Eine genaue Analyse ist erst nach einer Zerlegung der Motoren möglich. Natürlich beeinträchtigen diese Schäden unsere Chancen im Rennen. Wir hatten hier gute Startpositionen erwartet. Und sie haben auch Einfluss auf unsere Motorenplanung für die restlichen vier Saisonrennen."

"Unsere Rundenzeiten im Qualifying waren auf dem Niveau, wo wir sie aufgrund des 3. Freien Trainings erwartet hatten", so Chefingenieur Willy Rampf. "Unser Ziel war es, beide Autos in die Top-10-Qualifikation zu bringen. Das war durchaus realistisch. Dann haben uns die zwei Motorschäden einen Strich durch die Rechnung gemacht. Von so weit hinten wird es natürlich schwierig, in die Punkte zu fahren."

Fotoquelle: xpb.cc

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