Jarno Trulli fuhr eine perfekte Runde - das Auto war schlichtweg zu langsam

Formel 1 2009

— 12.09.2009

Toyota hat die Hoffnung auf Punkte nicht aufgegeben

Keiner der beiden Toyota-Piloten schaffte in der Qualifikation in Monza den Sprung in den dritten Qualifying-Durchgang

Die schwankenden Leistungen des Toyota-Teams setzen sich fort. Jarno Trulli belegte in der Qualifikation zu seinem Heimrennen in Monza die elfte Position. Teamkollege Timo Glock blieb sogar schon im ersten Qualifying-Durchgang hängen, belegte am Ende Position 16.

"Ich bin mit meiner Runde im zweiten Qualifying-Durchgang glücklich, denn wir haben das Maximum aus dem Auto heraus bekommen", so Trulli. "Natürlich ist es nicht befriedigend, Elfter zu sein, und es ist extrem enttäuschend, die Top 10 genau am Ende der Einheit so zu verpassen."

"Ich wäre wirklich glücklich gewesen, es in die Top 10 zu schaffen, wenn man unsere Leistung im Training bedenkt. Die hatte vermuten lassen, dass es für uns ein hartes Qualifying werden würde. Es wird morgen ein hartes Rennen, aber der elfte Rang ist nicht allzu weit von den Top 8 entfernt. Wir müssen also kämpfen und versuchen, ein paar Punkte ins Ziel zu bekommen."

"Es ist frustrierend, den zweiten Qualifying-Durchgang verpasst zu haben, denn ich war in dieser Einheit lediglich um sechs Zehntelsekunden von der schnellsten Runde entfernt", so Glock. "Wir sahen heute Morgen ganz viel versprechend aus, aber wir haben die Geschwindigkeit nicht in das Qualifying mitgenommen. Zudem wurde mir durch den Verkehr nicht geholfen."

"Auf meiner letzten Runde auf den weichen Reifen fuhr ein anderes Auto vor mir in der Schikane geradeaus, und ich musste ihm folgen, was meiner Runde zerstörte. Ich hatte das Potenzial, mich weiter vorn zu qualifizieren, aber wenn du dadurch ein wenig Zeit verlierst, dann kostet dies viel. Es wird morgen ein hartes Rennen werden, aber wir werden an der Strategie arbeiten, um ein paar Plätze gutzumachen. Und wir werden wie immer unser Bestes geben."

"Dies war jenes Ergebnis, das wir erwartet hatten, aber nicht das Ergebnis, das wir wollten", so Pascal Vasselon, Technischer Direktor des Teams. "Erneut lag das Feld extrem eng beieinander, und in jeder Einheit haben wir gesehen, dass einige Autos um lediglich eine oder zwei Zehntelsekunden auseinander lagen."

"Nichtsdestotrotz war unser Leistungsniveau nicht annähernd auf jenem Level, den wir in Spa hatten, als wir uns in der ersten Reihe qualifizierten. Darüber sind wir nicht glücklich."

"Für das Rennen werden wir eine Strategie wählen, die uns die beste Chance verleiht, um im Feld nach vorn zu kommen. Wir haben im Vergleich zur Top 10 mehr Freiheit im Hinblick auf unsere Benzinmenge, und wir werden das Maximum aus den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten machen. Es gibt noch eine gute Chance, in die Punkte zu kommen."

Fotoquelle: xpb.cc

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