Jarno Trulli und Timo Glock lieferten sich einen tollen Zweikampf

Formel 1 2009

— 13.09.2009

Toyota: Nicht mehr als eine gute Schau

Die beiden Toyota-Piloten boten den Fans ein packendes Duell, aber ansonsten war für die Japaner in Monza kein Blumentopf zu gewinnen

Das Toyota-Team fuhr der Konkurrenz beim Großen Preis von Italien hoffnungslos hinterher. Wenigstens boten Timo Glock und Jarno Trulli den Fans einige packende Duelle, bei denen es richtig zur Sache ging und Trulli einmal sogar in das Kiesbett rutschte. Am Ende belegte Glock Position elf, Trulli kam mit einer Runde Rückstand auf Position 14 ins Ziel.

"Dies war nicht das Ergebnis, das wir wollten, aber zumindest war das gutes Entertainment", so Glock. "Ich hatte schon mit Jarno gekämpft, als ich aus den Boxen kam. Das war ziemlich eng, aber ich kam nach vorn. Gegen Ende konnte ich dann sehen, wie er versuchte, Kazuki Nakajima zu überholen, aber er traf die Randsteine und hüpfte neben die Ideallinie."

"Wir hatten einen schönen Kampf und stellten sicher, dass wir dabei sauber bleiben. Schlussendlich lag ich innen und ich habe aus diesem Grund den Kampf gewonnen. Alles in allem war es klar, dass es nicht sehr einfach werden würde, etwas aus diesem Rennen zu machen. Aber Singapur ist eine andere Strecke. Zudem werden wir ein paar neue Teile am Auto haben, hoffentlich wird es also ein ordentliches Rennen."

"Wir hatten ein schwieriges Rennen erwartet, und das bekamen wir auch", so Trulli. "Ich lag den Großteil des Rennens über hinter Nakajima, und ich hatte das Gefühl, dass ich in der Lage war, schneller zu fahren. Es war jedoch schwierig zu überholen. Um ehrlich zu sein, wurde es mir am Ende ein wenig langweilig, und ich probierte wirklich alles, um eine Möglichkeit zu finden."

"Sobald ich eine kleine Lücke sah, stach ich einfach in sie hinein und bremste sehr spät. Das Manöver war beinahe in Ordnung, aber es gab nicht ausreichend Platz und unglücklicherweise traf ich den Randstein. Dann hatte ich einen kleinen Kampf mit Timo. Das machte viel Spaß und ich habe es genossen."

"Ich war immer auf der äußeren Linie, aber ich kämpfte weiter, denn es ist besser, ein wenig Action zu haben. Am Ende macht es keinen großen Unterschied aus, ob ich Elfter oder 14. bin. Zumindest habe ich es versucht, denn abgesehen davon war es für mich kein aufregendes Rennen."

"Für uns war es nach einem frustrierenden Qualifying ein enttäuschendes Rennergebnis", so Teamchef Tadashi Yamashina. "Wir wussten jedoch, dass das Rennen für uns wahrscheinlich hier schwierig werden würde. Zumindest haben wir den Fans ein wenig aufregende Action geboten, als Jarno und Timo gegen Ende des Rennens kämpften. Sie haben dabei ihren Kampfgeist gezeigt."

"Monza ist ein einzigartiger Kurs, der einzigartige Anforderungen an das Auto stellt. Ich bin aus diesem Grund überzeugt, dass wir uns im Hinblick auf das kommende Rennen in Singapur verbessern werden. Das ist eine komplett andere Art von Strecke. Wir werden hart arbeiten, um dort ein besseres Ergebnis zu erzielen."

Fotoquelle: xpb.cc

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