Nico Rosberg lag nur kurze Zeit vor seinem Teamkollegen

Formel 1 2009

— 13.09.2009

Rosberg mit Rennen voller Pleiten und Pannen

Während Teamkollege Kazuki Nakajima immerhin auf die zehnte Position kam, wurde Nico Rosberg durch Zwischenfälle weit nach hinten geworfen

Das Williams-Team blickte nach dem Großen Preis von Italien schon sehnsüchtig nach Singapur. Es war im Vorfeld bereits klar, dass das Auto auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Monza nicht gut funktionieren würde. Kazuki Nakajima beendete das Rennen immerhin auf Position zehn, Teamkollege Nico Rosberg hatte im Rennen seine liebe Not, wurde am Ende mit zwei Runden Rückstand als Letzter geführt.

"Wir haben angesichts unserer Qualifying-Leistung das Rennen heute auf einer guten Position beendet", so Nakajima. "Ich habe es geschafft, in den ersten paar Kurven ein paar Positionen gutzumachen, und dies hat einen großen Unterschied ausgemacht."

"Die Geschwindigkeit im Rennen war nicht gut genug, aber wir haben es geschafft, ein paar gute Runden zu fahren. Ich denke, dass es positiv war, Glock hinter mir zu halten, auch wenn er länger fuhr als ich. Ich denke, dass wir vor Singapur aus dem Auto mehr Geschwindigkeit holen müssen, das sollte jedoch für uns ein gutes Rennen werden."

"Dies war für das Team ein schlechtes Wochenende", bedauert Rosberg. "Zunächst einmal mangelte es uns seit dem Beginn des Trainings an Geschwindigkeit. Und dann hatten wir im Rennen auch eine Vielzahl an Problemen."

"Ich hatte eine gute erste Runde und machte vier Positionen gut, indem ich links und rechts überholte. Dann wurde ich vorne links von Trümmerteilen getroffen und das Auto fühlte sich plötzlich anders an, hatte eine Menge Untersteuern. Ich nahm aus diesem Grund an, dass ich einen Plattfuß habe und forderte die Box an."

"Fakt ist, dass die aerodynamische Balance massiv beeinträchtigt wurde und die Haftung zerstörte. Dies war lediglich der Beginn eines schwierigen Nachmittags. Der heutige Tag ist ein Tag zum Abhaken und zum Vorausschauen auf das kommende Rennen, wo wir in Ordnung sein sollten."

"Kazuki leistete heute gute Arbeit, startete von Position 17 und beendete das Rennen auf Platz zehn", so Chefingenieur Patrick Head. "Er hatte nicht nur eine Beschädigung seines Bodyworks sondern hatte auch ein Problem mit dem Benzindruck, wodurch er oben herum ein wenig Leistung verlor."

"Nico hatte heute einige Probleme, die zu einer Vielzahl außerplanmäßiger Boxenstopps führten. Auch wenn Kazuki gut fuhr, sind wir in Bezug auf unsere Leistung zu schlecht, und zu weit von den Punkten und von dort, wo wir sein möchten, entfernt."

Fotoquelle: xpb.cc

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