Norbert Haug begrüßt jeden neuen Konkurrenten im Starterfeld der Formel 1

Formel 1 2009

— 16.09.2009

Haug: "Ich begrüße alle Neuen"

Konkurrenz belebt das Geschäft: Mercedes-Sportchef Norbert Haug freut sich für Lotus und Sauber - Teams auf dem Weg nach vorn unterstützt

Das Starterfeld der Formel 1 wird größer - und das ist laut Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug auch gut so. Lotus bekam den Zuschlag als 13. Team, für das BMW Sauber F1 Team wurde ein Käufer gefunden und es besteht die Möglichkeit, dass das Starterfeld für die Hinwiler auf 14 Teams ausgeweitet wird.

"Ich begrüße alle Neuen", sagte Haug im Rahmen einer Telefonkonferenz auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. Dabei wies er Medienberichte zurück, nach denen "die etablierten Teams haben es nicht gern sehen, dass Neue kommen. Dem ist nicht so. Die etablierten Teams, wir allen voran, haben sehr daran gearbeitet, dass neue Teams kommen. Und als Sportsleute wollen wir bei Mercedes-Benz sehr wohl sehr viel Konkurrenz haben."

"Ich freue mich sehr, wenn das Nachfolgeteam von BMW es schaffen sollte, ich freue mich sehr, wenn es mit Lotus klappt", erklärte Haug. Er verwies darauf, dass Mercedes-Benz "jede Menge Teams mit sehr günstigen Kosten, was Motoren, Getriebe etc. betrifft, unterstützt."

Das beste Beispiel sei dafür Force India. Das indische Team hat den Sprung vom Hinterbänkler in die vordersten Reihen geschafft. "Sie haben ihren Job gemacht, aber ohne unsere Möglichkeiten - Motor und Getriebe und ein bisschen technische Unterstützung - hätten sie sich womöglich schwerer getan, dort hinzukommen, wo sie jetzt sind", so Haug. Und Brawn befindet sich mit Mercedes-Antrieb sogar auf Titelkurs.

Deshalb möchte Haug klarstellen: "Es ist nicht angebracht, wenn irgendjemand sagt, die bestehenden großen Teams mögen keine Neuen. Wir haben sie regelrecht gefeaturet und werden es auch weiter tun." Und das gelte nicht nur für Mercedes-Benz, sondern auch für die anderen Hersteller.

Zu den neuesten Entwicklungen in der Formel 1 gehören nicht nur der Einstieg von Lotus und der Verkauf des Teams von BMW, sondern auch die heute bekanntgegebene Trennung des Renault-Teams von Flavio Briatore und Pat Symonds. Das möchte Haug jedoch nicht kommentieren: "Ich glaube nicht, dass es jetzt für die Konkurrenten angeraten ist, über die Konkurrenten zu sprechen", betont er. "Ich nehme zur Kenntnis, was im Pressrelease steht, warte das Urteil ab und dann wird man weitersehen."

Fotoquelle: xpb.cc

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