Felipe Massa hofft, dass er rasch in den Rennsport zurückkehren kann

Formel 1 2009

— 18.09.2009

Massa plant Renncomeback im Dezember

Nach seiner Schädeloperation kann Felipe Massa schon wieder Autofahren - Comeback bei 500-Meilen-Rennen im Dezember geplant

Fast acht Wochen sind vergangen, seit eine 800 Gramm schwere Stahlfeder Felipe Massa auf dem Hungaroring am Kopf getroffen und bewusstlos geschlagen hat. An ein Formel-1-Comeback ist derzeit noch nicht zu denken, aber der Brasilianer hat seine letzte Operation gut überstanden und plant eine Rückkehr in den Rennsport.

Als Termin für ein "kleines" Comeback visiert Massa das traditionsreiche Granja-Viana-Event in São Paulo an, ein 500-Meilen-Kartrennen, bei dem er im Vorjahr den dritten Platz belegt hatte: "Wenn mir die Ärzte die Erlaubnis geben, bin ich dabei", kündigt er an. Für die Regeneration bleibt noch Zeit, denn das Granja Viana 500 steigt erst Anfang Dezember. Bis dahin sollte es dem rekonvaleszenten Vizeweltmeister eigentlich wieder gut gehen.

Schon jetzt befindet er sich auf dem Weg der Besserung - und das nicht erst seit der erfolgreichen Schädeloperation, die kürzlich in Miami durchgeführt wurde. Trotzdem will Massa nicht prognostizieren, wann er wieder in das Formel-1-Auto steigen kann: "Das liegt weniger an mir als vielmehr an den Ärzten und der FIA. Ich könnte schon wieder fahren. Alles ist genau wie vor dem Unfall, auch die Sehstärke", wird der 28-Jährige von 'Sky' zitiert.

Doch es geht gar nicht primär darum, im Rennwagen den Job zu erledigen, sondern vielmehr um das Risiko, zu früh einzusteigen und damit großen Schaden anzurichten: "Das Problem ist die Sicherheit, weil ich noch einen Unfall haben könnte." Solange die Verletzungen nicht hundertprozentig ausgeheilt sind, könnte nämlich jeder Folgeunfall verheerende Auswirkungen haben. Das macht in einer längst verlorenen Weltmeisterschaft keinen Sinn.

Die Befürchtung von 'Motorsport-Total.com'-Experte Marc Surer, Massa könnte sich zu Hause in Brasilien zu sehr an das Familienleben mit Ehefrau Rafaela gewöhnen, scheint jedenfalls nicht einzutreten: "Ich wünschte, ich könnte morgen wieder an der Rennstrecke sein, denn ich langweile mich", gesteht der Ferrari-Pilot. Eine Rückkehr in den Formel-1-Ferrari ist aber frühestens für die Wintertests geplant.

Fotoquelle: xpb.cc

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